Im Prümer Gewerbe stimmt die Frauenquote

Prüm · Prüm (aff) Vier Vorstandsposten, ein Beisitzerpaket, fünf Wahldurchgänge: Klingt nach viel Arbeit auf der Jahreshauptversammlung des Prümer Gewerbevereins. Wenn sich allerdings die Mitglieder wie am Donnerstagabend einig sind, dann kann so eine Abstimmung schneller vorbei sein als gedacht.

Jeweils einstimmig mit je einer Enthaltung haben 26 Wahlberechtigte über den Vereinsvorsitz der kommenden drei Jahre abgestimmt.
Bestätigt in ihrem Amt wurde die bisherige Vorsitzende Christine Kausen. Ihr zur Seite steht ab sofort Daniele Haas als zweite Vorsitzende. Sie übernimmt damit den Posten von Roland Münz. "Ich werde aber weiter aktiv dabei bleiben, wollte aber, dass der Nachwuchs nach und nach besser eingebunden wird", sagt Münz.
In ihren Ämtern bestätigt wurden der Kassierer Berthold Thies und Schriftführer Thomas Tix. Beisitzer Jürgen Müller kündigte eigentlich seinen Rückzug an, ließ sich aber angesichts von 28 Jahren in diesem Amt überzeugen, die "30" vollzumachen. Damit startet der Verein mit nun fünf, anstatt bisher vier Beisitzern in den neuen Turnus: Gabi Mölter, Roland Münz, Jürgen Müller und Hans-Peter Fuchs werden ab sofort von Manfred Rett unterstützt.
Neben der Wahl einer neuen Führungsrunde prägte vor allem die Zukunftsplanung das Jahrestreffen. Vor den Wahlen und Terminabsprachen für die kommenden verkaufsoffenen Sonntage mussten die Mitglieder darüber abstimmen, ob sich der Gewerbeverein der Initiative "Heimatshopping" der Industrie- und Handelskammer Trier anschließt (der TV berichtete). IHK-Mitarbeiter Sebastian Keck stellte das in Nordrhein-Westfalen entwickelte Projekt vor. Jeweils am ersten Septemberwochenende sollen mit verschiedenen Aktionen die Vorzüge des lokalen Handels betont werden - erstmals soll das Projekt 2018 in der Region umgesetzt werden. Die Prümer Gewerbetreibenden stimmten für eine Teilnahme.
Der direkten Zukunft widmete man sich bei der Planung des kommenden verkaufsoffenen Sonntags am 10. September: Unter anderem soll die Baustelle des Hahnplatzes als Attraktion deutlicher in den Mittelpunkt gestellt werden. "Mit Monika Rolef und Vertretern des Geschichtsvereins haben wir Fachleute an unserer Seite, die vor Ort das Gefundene erklären und einordnen können - eine einmalige Gelegenheit", sagt Christine Kausen. Details zum Geplanten würden bald bekannt gegeben.

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