Imker fordern ein Verbot von Genmais

Imker fordern ein Verbot von Genmais

Eine positive Bilanz zum vergangenen Vereinsjahr zieht der Bienenzuchtverein Bitburg auf seiner Jahreshauptversammlung. Der Verein verzeichnet wachsende Mitgliederzahlen und konnte seine Öffentlichkeitsarbeit ausbauen.

Bitburg. Mit stolzen 60 Mitgliedern ist der Bienenzuchtverein Bitburg einer der größten seiner Art in der Westeifel. An der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Imkerinnen und Imker nahmen 40 Vereinsmitglieder teil - also zwei Drittel aller aktiven Züchter des Vereins.
Neben der eigentlichen Zucht gehört auch die Öffentlichkeitsarbeit, beispielsweise mit Informationsveranstaltungen am Lehrbienenstand auf dem Grundstück der Waldjugend Bitburg, zu den Vereinszielen. Bei den Aktionen soll die große Bedeutung von Bienen sowohl für die Natur, als auch für unsere Gesellschaft verdeutlicht werden.
Imkerei und Aufklärungsarbeit


Die Bienen lieferten nicht nur ein gesundes Lebensmittel, sondern seien an erster Stelle auch für die Bestäubung unserer Obstbäume und Beerensträucher verantwortlich, lautet die Botschaft. Die Einflüsse der Umwelt sowie Krankheiten ließen die Bestände der Bienen weiter sinken - ein Problem, dem sich der Verein gezielt entgegenstemmt. Mit Erfolg ist es gelungen, in zwei Ganzjahreskursen die Imkerei wieder in den Vordergrund zu rücken.
Wichtigste Punkte der Versammlung waren unter anderem der Beitritt des Bienenzucht vereins Prüm-Nims-Südeifel in die Bitburger Gruppierung, sowie eine Petition zur drohenden EU-Zulassung der neuen Genmais-Sorte 1507.
In einem Schreiben an Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt und die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höffgen stellen sich die Bienenzüchter deutlich gegen die bisherige politische Richtgung bezüglich gentechnisch verändertem Saatgut. Die Bundesregierung und auch die Landesregierung seien auf dem falschen Kurs und würden die langfristigen Risiken nicht korrekt einschätzen: "Wir verlangen: Europaweite Sicherheitsstandards für alle Menschen, die jetzt leben und für nachfolgende Generationen und eine im 21. Jahrhundert dringend benötigte sozial-ökologische Umsetzung." red
Weitere Informationen im Internet unter: www.kiv-bitburg.de