In Watzerath wird’s noch etwas dauern

Straßenbau : In Watzerath wird’s noch etwas dauern

Die Arbeiten an der Bundesstraße 410 im Dorf verzögern sich, Ende August soll aber alles erledigt sein.

Geduldsprobe bei den Bauarbeiten im Prümtal: Seit der zweiten Juniwoche lässt der Landesbetrieb Mobilität (LBM) Gerolstein die Bundesstraße 410 erneuern, und zwar in Watzerath und außerhalb der Gemeinde (der TV berichtete).

Den Anfang machte das etwa einen Kilometer lange Stück von der Dorfmitte hinaus auf die freie Strecke in Richtung Pittenbach und Pronsfeld. Entlang der Straße wurden in den vergangenen Wochen außerdem in einigen Abschnitten die Böschungen neu befestigt. In der kommenden Woche soll dort die Straße asphaltiert werden.

In Watzerath selbst wird das Ganze nun noch etwas länger dauern. Grund sind „unvorhersehbare Mehrarbeiten“, wie die Behörde in Gerolstein mitteilt. Josef Arens vom LBM erklärt: Aus der Ortsmitte, vom Abzweig in Richtung Brandscheid und Weinsfeld, werde zusätzlich und auf Wunsch der Gemeinde ein Stück der Landesstraße 18 erneuert.

„Das sind etwa 100 Meter, es wäre hanebüchen, wenn wir das liegen ließen“, sagt Arens. Denn die Straße sei auf diesem Abschnitt ebenfalls in schlechtem Zustand, also werde das im Zuge der anderen Arbeiten mitgemacht.

Vorgesehen sind dafür vier Tage: Von Dienstag, 20. August, bis Freitag, 23. August.

Andere Verzögerungen ergäben sich unterdessen aus Problemen, die trotz intensiver Prüfung vor Baubeginn nicht in ihrem Ausmaß zu erkennen gewesen seien: Teils seien unter dem Asphalt stärkere Rutschungen aufgetaucht als erwartet, sagt Josef Arens, dort müsse alles stärker befestigt werden, als man bei den Bohrungen habe erkennen können.

Die Bundesstraße erhält in und vor Watzerath zum Abschluss dann eine neue Asphaltdeckschicht auf ungefähr 1,2 Kilometern Länge. Diese Arbeiten sollen, so der Plan des Landesbetriebs Mobilität, ebenfalls am Dienstag, 20. August, beginnen und gut eine Woche dauern. Zum Monatsende soll dann die gesamte Baustelle erledigt sein. Die Gesamtkosten betragen etwa 870 000 Euro, sie werden vom Bund übernommen.

Hier geht dann kaum noch was: die Dorfmitte von Watzerath, Blickrichtung Pittenbach und Pronsfeld. Foto: Fritz-Peter Linden

Für alle betroffenen Bauabschnitte sind Umleitungsstrecken eingerichtet und ausgeschildert.

Mehr von Volksfreund