Insel für mehr Sicherheit auf der B 410 zwischen Prüm und Niederprüm

Straßenverkehr : Insel für mehr Sicherheit

Die B 410 zwischen Prüm und Niederprüm ist eine viel befahrende Straße. Fahrradfahrer und Fußgänger haben es nicht immer leicht, diese gefahrlos zu überqueren. Eine Insel soll nun Abhilfe schaffen.

Vor allem morgens und abends, wenn der Berufs- und Schulverkehr zwischen Prüm und Niederprüm über die B 410 rauscht, braucht mancher Radfahrer oder Fußgänger ganz schön Geduld, um über die Straße zu kommen. Nun soll im Bereich der Einmündung zur Wenzelbach eine Querungshilfe hinkommen. Das hat der Stadtrat Prüm in seiner jüngsten Sitzung beschlossen.

Bereits im Mai diesen Jahres hatte es dazu einen ersten Anlauf gegeben. Damals hatte der Stadtrat der Planung des Landesbetriebs Mobilität Gerolstein zum Bau eines Kreisverkehrs im Kreuzungsbereich Bahnhofstraße/Kreuzerweg zugestimmt. Gleichzeitig sollte die Sanierung der Fahrbahn der Bundesstraße dazu genutzt werden, im Bereich der Wenzelbachstraße eine Querungshilfe zu bauen.

Denn alle Radfahrer, die den Eifel-Ardennen-Radweg entlangfahren und den Fußweg nutzen, müssen an dieser Stelle über die Straße kommen. Doch die erste Lösung des LBM fand nicht die Zustimmung des Rats. Auch die Kreisverwaltung hatte in diesem Punkt eine Planänderung angeregt.

Der LBM hat die Anregungen aufgegriffen und nun eine überarbeitete Planung vorgelegt, der der Stadtrat einstimmig zugestimmt hat. Im Zuge der Fahrbahnsanierung wird dort in der Mitte der B 410 eine drei Meter große Insel installiert, sodass ein Fahrrad oder ein Kinderwagen dort gefahrlos stehen kann. Ein Fahrrad mit Anhänger würde jedoch nicht daraufpassen. Um Platz zu schaffen, wird dazu die Einordnungsspur in Richtung Wenzelbach etwas verkürzt.

Einige Ratsmitglieder regten die Einfärbung des Asphalts, zum Beispiel in Rot, oder einen Zebrastreifen an. Auch ein Verkehrszeichen mit Hinweis auf Radverkehr wurde gewünscht.

Wird jetzt sicherer: Die B 410 bekommt eine Überquerungshilfe. Foto: Stefanie Glandien. Foto: TV/Stefanie Glandien

Johannes Reuschen, Bürgermeister der Stadt Prüm, wies jedoch darauf hin, dass es sich um eine Bundesstraße handele und diese Maßnahmen zum Teil nicht genehmigungsfähig seien, beziehungsweise schon beim ersten Entwurf abgelehnt worden sind.

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