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Inspektion auf der Kläranlagen-Baustelle

Inspektion auf der Kläranlagen-Baustelle

Die Verbandsgemeinde (VG) Prüm hat einen Informationsbesuch bekommen: Der Abteilungsleiter für "Wasserwirtschaft" des rheinland-pfälzischen Umweltministeriums schaute sich den Stand der Abwasser-Erschließung in der VG an.

Prüm. (red) Werner Theis, der Abteilungsleiter für "Wasserwirtschaft" beim Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz, stattete der VG Prüm einen Informationsbesuch ab. Gemeinsam mit kommunalen Vertretern wurde der Stand der Abwasser-Erschließung in der flächengrößten Verbandsgemeinde in Rheinland-Pfalz beleuchtet. Weitere Schwerpunkte des Gespräches waren die Unterhaltung der Anlagen bei einer Kanallänge von über 450 km mit 20 zentralen Kläranlagen und über 50 Pumpstationen sowie die Klärschlamm-Beseitigung.

Bürgermeister Aloysius Söhngen und VG-Werkleiter Ewald Dockendorf erläuterten dem Gast aus Mainz, dass mit dem derzeitigen Bau der Abwassergruppe Winterspelt das letzte größere Projekt der Erschließungsmaßnahmen in den zentralen Bereichen in Angriff genommen wurde und in einigen Jahren abgeschlossen werden kann. Laut Söhngen besteht in den kommenden Jahren eine Aufgabe darin, mit Augenmaß und vertretbarem Aufwand die restlichen kleineren Gehöftgruppen und Anwesen in den Außenbereichen der VG mit biologisch reinigenden Abwasseranlagen zu versehen, so wie es die gesetzlichen Vorgaben fordern.

Gemeinsam besuchte die Gruppe die im Bau befindliche Kläranlage Winterspelt am Grenzgewässer Our. Die Anlage wird die Abwasserreinigung der gesamten Abwassergruppe Winterspelt mit der Ortslage Winterspelt und den einzelnen Ortsteilen übernehmen. Horst Lenz vom Planungsbüro Lenz und Partner stellte die Funktionsweise der Kläranlage vor und erläuterte die weiteren Rahmenbedingungen für die Abwasserreinigung. Nach seinen Darlegungen wurde in Zeiten hoher Energiepreise besonderer Wert auf Energieeffizienz gelegt. Dies zeige sich auch in der Planung der Flächenkanalisation, wobei durch Verlegung von Leitungen in Privatgelände und Tieferlegung von Kanälen kostenaufwendige Pumpwerke eingespart werden konnten.