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Irreler CDU wehrt sich gegen Kritik

Irreler CDU wehrt sich gegen Kritik

Die Diskussion über die Kommunalreform im Eifelkreis geht in die nächste Runde: Die Irreler CDU verteidigt den Beschluss des dortigen Verbandsgemeinderats, nach dem Bürgermeister Moritz Petry vorrangig Gespräche über eine Zerteilung der Neuerburger Verbandsgemeinde führen soll.

Irrel/Neuerburg. Auf Antrag der CDU-Fraktion hatte der Irreler Verbandsgemeinderat jüngst gegen die Stimmen von SPD beschlossen, Bürgermeister Moritz Petry damit zu beauftragen, mit seinem Neuerburger Amtskollegen zu erörtern, wie die VG Neuerburg einer Aufspaltung und damit einer Zuordnung des südlichen Teils der VG Neuerburg zur VG Irrel gegenübersteht. Eine Entscheidung, die in Neuerburg keinen großen Anklang fand: Von Belustigung bis Kritik gingen die Reaktionen der im Neuerburger VG-Rat vertretenen Fraktionen (der TV berichtete)."Wie soll ein Verbandsbürgermeister denn Gespräche führen, ohne zu wissen, welches Ziel sein Verbandsgemeinderat mehrheitlich verfolgt?", verteidigt dagegen Niko Billen, Fraktionsvorsitzender der Irreler CDU, die Entscheidung aus Irrel. "Wir werden endlich einmal konkret, während andere selbst keine klare Richtung vorgeben!" Das Kommunalreform-Gutachten der Uni Trier habe das vom Irreler VG-Rat favorisierte Modell als das mit den höchsten Einspareffekten und mit der leichtetsten Umsetzbarkeit bewertet, betont Billen. "Unser Ziel ist es vorrangig, den Verwaltungsstandort Irrel zu sichern", sagt der CDU-Fraktionschef. Sollte dieses Ziel nicht erreicht werden können, hatte der Irreler Rat Bürgermeister Petry beauftragt, mit seinen Kollegen aus Bitburg-Land, Kyllburg und Speicher zu beraten, ob eine Fusion in einer Vierer- oder zumindest einer Dreier-Konstellation auf freiwilliger Basis realisierbar ist. Kommunal- Reform

"Das allerdings sollte sich dann für unsere Ortsgemeinden richtig lohnen - etwa durch eine deutlich geringere Umlage, schließlich käme es dann zu großen Personaleinsparungen", betont Billen. neb