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Irreler Schule will stärker grenzüberschreitend wirken

Irreler Schule will stärker grenzüberschreitend wirken

Etwa 600 Eltern und ihre Kinder haben die Franziskusschule in Irrel zum Tag der offenen Tür besucht, an dem auch die Ergebnisse der Projektwoche zum Thema "Herausragende Persönlichkeiten" präsentiert wurden. Die Schule entwickelt sich zur "Schule in der Grenzregion DeuLux" weiter.

Irrel. Beim Tag der offenen Tür in der Franziskus Grund- und Realschule plus in Irrel haben sich etwa 600 Besucher, darunter viele künftige Fünftklässler und ihre Eltern, über das Profil der Schule informiert. Zugleich nahmen sie teil an der Veranstaltung, in der die Ergebnisse der Projektwoche zum Thema "Herausragende Persönlichkeiten" präsentiert wurden. Als außergewöhnlichen Persönlichkeiten hatten sich die Schüler mit Lady Gaga, Ötzi und den Neandertalern sowie mit Stolpersteinen und dem Widerstand in der Region in der Zeit des Nationalsozialismus beschäftigt. Doch auch Loriots Knollennasenmännchen schaffte es in die Reihe der herausragenden Persönlichkeiten.
Die Klassen 1 bis 4 widmeten sich experimentellen Themen wie Fahrzeugbau nach Carl Benz, Erfindungen von Da Vinci oder erfuhren, wer Goethe war. Die Schüler der Klassen 9 und 10 gestalteten graue "Stolpersteinkisten", auf denen das Leben und Werk von Widerstandskämpfern und Gegnern des Nationalsozialismus aus Irrel und Umgebung dargestellt wurde und präsentierten diese als künstlerisches Denkmal an verschiedenen Stellen im Schulraum. Eine andere Gruppe widmete sich dem Grundnahrungsmittel Kartoffel und wie diese in die Eifel kam. Aufführungen mit Choreographien zu Lady Gaga rundeten das Programm ab. Auch Mitarbeiterinnen der Ada-Lovelace Stiftung der Universität Trier waren mit eigenen Projekten dabei.
Schulleiter Claus von Bronewski präsentierte die Weiterentwicklungsperspektive der Grund- und Realschule plus Irrel zur "Schule in der Grenzregion DeuLux". Zu dem Vortrag waren zahlreiche Gäste gekommen, darunter die dritte Kreisbeigeordnete Roswitha Biwer, die Verbandsbürgermeister Moritz Petry (Irrel) und Josef Junk (Bitburg-Land) sowie der zweite Beigeordnete der Verbandsgemeinde Trier-Land, Michael Holstein. Demnach wird die Schule ab dem Schuljahr 2014/15 den Bereich der Sprachen, insbesondere Französisch, weiterentwickeln und in den luxemburgischen Sprachraum einbinden.
Gleichzeitig soll der naturwissenschaftliche Bereich ausgebaut und stärker projektartig im Naturpark Südeifel mit den Schülern gearbeitet werden, um bei den jungen Menschen den Bezug zur Region Eifel und zum Ort Irrel zu stärken. Dabei werden zunehmend auch außerschulische Lernorte zu unterrichtlichen Zwecken eingebunden, wie beispielsweise im Rahmen des Geotages der Artenvielfalt am 12. Juni. red
Die Anmeldung der künftigen Fünftklässler fürs kommende Schuljahr ist noch bis zum 28. Februar möglich. Nähere Informationen unter Telefon 06525/9348080 oder per E-Mail unter: verwaltung@schule-irrel.de