Ab Montag Verkehrsbehinderungen: Jetzt kommt das Gerüst von der Irreler Brücke

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Am Kreisel in Irrel, unterhalb der B 257-Brücke müssen Autofahrer ab Montag mit Verkehrsbehinderungen rechnen. Das Gerüst an der Brücke wird abgebaut. Die Arbeiten dauern zwei Wochen.

So langsam nähert sich das Projekt seinem Ende. Und das werden ab Montag nicht nur die Verkehrsteilnehmer auf der B 257-Brücke feststellen, sondern auch die darunter. Ab Montag, 2. Dezember, ist auf dem Kreisverkehr unterhalb des gewaltigen Betonbauwerks, das am westlichen Ortsrand von Irrel über das Prümtal und die Prümzurlayer Straße (L 4) führt, mit Behinderungen zu rechnen.

Grund dafür ist der Rückbau des an der Brücke befestigten Gerüsts. Voraussichtlich bis zum dritten Adventswochenende werden diese Arbeiten dauern. Der Kreisel wird in dieser Zeit teilweise gesperrt und der Verkehr dann mit Baustellenampeln geregelt.

Parallel dazu laufen dann auf der Brücke selbst die letzten Arbeiten. „Momentan wird der Spritzschutz des zweiten Bauabschnittes montiert, im Anschluss müssen die Asphaltdeckschicht aufgebracht und Fugen gossen werden“, erklärt Viola Herrmann, die für das Projekt zuständige Mitarbeiterin des Landesbetriebs Mobilität (LBM) Gerolstein.

Wenn diese Arbeiten abgeschlossen sind, folgt im Anschluss daran dann die Montage der Leitplanken und schließlich wird die Fahrbahn-Markierung aufgebracht. „Wir streben an, die Brücke für den Verkehr Anfang Januar komplett freizugeben“, sagt Herrmann. Vorausgesetzt natürlich, das Wetter spiele mit.

Seit Sommer 2018 wird die rund 250 Meter lange und vor 50 Jahren errichtete Talbrücke bei Irrel saniert. Ursprünglich anvisiert war eine Fertigstellung bis zum Herbst dieses Jahres. Doch während der Baumaßnahme hat sich gezeigt, dass in einigen Bereichen doch intensivere Arbeiten notwendig sind als zunächst angenommen.

Wie Herrmann erklärt, habe es erhebliche Betonschäden gegeben. Betroffen gewesen seien davon vor allem die Übergangskonstruktion, also der Anschlussbereich von Brücke und Straße, und die sogenannte Fahrbahntafel, auf der die eigentliche Brückendecke samt Fahrbahn liegt.

Seit Beginn der Sanierung ist die Brücke, auf der täglich gut 11 000 Fahrzeuge unterwegs sind, einspurig unter Einsatz einer Ampelanlage befahrbar. Auf eine Vollsperrung und eine damit verbundene Umleitung konnte verzichtet werden, da die Brücke eine Fahrbahnbreite von gut zehn Metern hat. Dadurch war eine Sanierung in zwei Abschnitten möglich.

Der LBM geht davon aus, dass das Projekt den Bund aufgrund des erhöhten Sanierungsaufwands am Ende rund zwei Millionen Euro kosten wird. Angesetzt waren 1,8 Millionen Euro.

Die Brücke bei Irrel ist in diesem Jahr aber nicht die einzige B 257-Baustelle zwischen Bitburg und Echternach. Ebenfalls bereits im vergangenen Jahr wurde südlich von Alsdorf mit den Arbeiten für den nächsten kreuzungsfreien Anschluss der Bundesstraße begonnen.

Erneuert wird in diesem Zusammenhang auch der Überbau der B 257-Brücke über die K 94. Rund 4,5 Millionen Euro sind für dieses Projekt veranschlagt, das darüber hinaus auch noch den dreispurigen Ausbau der B 257 auf einer Länge von mehr als 900 Metern in Höhe Alsdorf beinhaltet.

Im nächsten Schritt wird in Höhe Alsdorf mit dem Bau einer dritten Fahrspur begonnen. Die Verkehrsteilnehmer zwischen Bitburg und Echternacherbrück werden die nächsten Jahre also noch einigen Bauarbeitern im Vorbeifahren bei der Arbeit zuschauen können.