Jubiläums-Wallfahrt mit Bischofsmesse

Jubiläums-Wallfahrt mit Bischofsmesse

Seit 100 Jahren gibt es die Kevelaer-Wallfahrt der "Eifeler Kevelaer-Bruderschaft Jünkerath". Anlässlich des Jubiläums haben der Wallfahrtsleiter Hermann-Josef Plum (Mirbach) und sein Team das Programm der Buspilgerfahrt vom 22. Juni abgewandelt: Es wird ein Pontifikalamt mit dem Trierer Bischof Stephan Ackermann gefeiert.

Jünkerath/Mirbach. Die Eifeler Kevelaer-Bruderschaft Jünkerath bieten anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Kevelaer-Wallfahrt eine besondere Buspilgerfahrt an. Die Abfahrtszeiten liegen morgens zwischen 5.45 Uhr und 6.45 Uhr.
Das Programm in Kevelaer beginnt um 10 Uhr in der Basilika mit einem Pontifikalamt mit dem Trierer Bischof Stephan Ackermann. Zudem sind alle Priester, die die Wallfahrt in den vergangenen Jahren begleitet haben, eingeladen.
Ein Anliegen der Wallfahrtsleitung sei, dass jeder Pilger ausreichend Zeit für sich und seine persönlichen Anliegen habe, betont Wallfahrtleiter Hermann-Josef Plum.
Am Nachmittag wird wie gewohnt der Kreuzweg gegangen. In der Schlussandacht besteht die Möglichkeit der Spendung der Krankensalbung.
Die geistliche Leitung hat Pfarrer Reinhard Mallmann (Jünkerath). Die musikalische Mitgestaltung übernehmen der Grenzlandmusikverein Dahlem, der Musikverein Manderfeld (Belgien) sowie ein Projektchor aus Mitgliedern der Männergesangvereine Leudersdorf/Niederehe und Hillesheim und des Werkchors Gerolsteiner Brunnen. Die Wallfahrt wird von Rettungssanitätern des Deutschen Roten Kreuzes begleitet.
Die Rückkehr erfolgt zwischen 19 Uhr und 20.30 Uhr. Die Fahrtkosten betragen 23 Euro pro Person. bb
Anmeldung: Telefon 06597/2328.
Extra

Der Wallfahrtsort Kevelaer am Niederrhein gilt als der größte Nordwest-Europas mit rund einer Million Pilgern im Jahr. Ziele der Wallfahrer sind die Gnadenkapelle mit dem Marienbild "Trösterin der Betrübten", die Kerzenkapelle sowie die Marienbasilika, die mit ihrem über 90 Meter hohen Turm das Stadtbild überragt und in der die großen Pilgergottesdienste stattfinden. Gelegenheit zur stillen Einkehr bieten die Sakraments- und die Beichtkapelle. Die Kevelaer-Wallfahrt geht auf den geheimnisvollen dreimaligen Ruf an den schlichten Handelsmann Hendrik Busmann im Jahr 1641 zurück: "An dieser Stelle sollst du mir ein Kapellchen bauen!" bb