Jugend ist Zukunft

DAUWELSHAUSEN. (red) Mit Unterstützung der RWE wurde in Dauwelshausen ein neues Klettergerüst auf dem Spielplatz in Betrieb genommen.

Trotz der sengenden Hitze, die schon am frühen Morgen bei der kleinsten Anstrengung den Schweiß aus den Poren treibt, herrscht auf dem Spielplatz in Dauwelshausen eine fröhliche Stimmung. Männer schaufeln Sand, tragen einen Schutzanstrich auf das neue Klettergerüst auf. Gespannt warten einige Kinder im Hintergrund, wollen das neue Spielgerät seiner Bestimmung zuführen. "Die Jugend ist unsere Zukunft", lacht Ortsbürgermeister Wolfram Bollig und stellt für einen Moment seine Schaufel zur Seite. Schon seit Jahren wollte er die Spielgeräte auf dem Platz erneuern. "Aber das Geld war halt nicht da." Dass dies nun mit der finanziellen Unterstützung der RWE Rhein-Ruhr möglich geworden ist, freut ihn sehr. "Ein Glück", sagt er, "dass es dieses Programm gibt und dass sich ein Belegschafter in den Dienst der guten Sache gestellt hat." Dieses Programm, das ist "Aktiv vor Ort". RWE Rhein-Ruhr fördert damit soziale Projekte von Mitarbeitern in den Kommunen. Im Gegenzug verpflichten sich die RWE-Mitarbeiter, in ihrer Freizeit tatkräftig mitzuhelfen. Obwohl Dauwelshausen nur 97 Einwohner hat, leben hier 15 Jugendliche unter 16 Jahren. Darunter alleine sieben Kinder im Kindergartenalter. "Es ist wichtig, dass wir möglichst viele junge Familien in den Ort bekommen", weiß der Bürgermeister. Um das zu realisieren, hat die Gemeinde in die Zukunft investiert und Straßen und Kanalisation erneuert. Auch ältere Jugendliche haben ihren festen Treffpunkt: Das alte Kühlhaus, das als Jugendtreff umgebaut wurde. Außerdem hat die Gemeinde in 2005 ein neues Baugebiet erschlossen. "Innerhalb weniger Monate waren die Grundstücke weg" , sagt Bollig. Der Erfolg ermutigte und deshalb, so Wolfram Bollig, werde bereits über ein weiteres Baugebiet nachgedacht.