Jugendparlament blickt auf das vergangene Jahr zurück

Jugendparlament blickt auf das vergangene Jahr zurück

Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 20 Jahren, die sich für ihre Verbandsgemeinde engagieren: Das gibt es in der VG Arzfeld seit fast zwei Jahren. Auch im Jahr 2013 haben sich die jungen Mitglieder wieder politisch, ehrenamtlich und sozial eingebracht.

Arzfeld. Für die Mitglieder des Arzfelder Jugendparlamentes ist ein bewegendes Jahr 2013 zu Ende gegangen. Mitte Juni ging es nach Berlin: Die jungen Mitglieder erlebten eine interessante Haushaltsdebatte im Bundestag und hatten anschließend die Gelegenheit, mit den Bundestagsabgeordneten ihres Wahlkreises über Themen zu diskutieren, die den ländlichen Raum und den Lebensraum junger Menschen betreffen - etwa Verkehrsprojekte und der Breitbandausbau. Zudem besuchten die 14- bis 20-Jährigen die Polittalkshow von Maybrit Illner, die "Merkels teure Wahlversprechen" zum Thema hatte und in der unter anderem Julia Klöckner und Sigmar Gabriel mitdiskutierten. Nach der Sendung konnten die Mitglieder des Jugendparlaments die Politiker auch noch im VIP-Bereich treffen.
Ein weiterer Höhepunkt im vergangenen Jahr: Das Jugendparlament lud Mitte August Gleichaltrige aus der Region zur "Poolparty" ins Schwimmbad in Waxweiler ein und nutzte die Gelegenheit, über seine Arbeit zu informieren.
Dem Thema "Junge Leute und ihre Finanzen" widmete man sich Ende November in einer Podiumsdiskussion in Irrhausen. Mit Vertretern der Kreissparkasse Bitburg-Prüm sowie der Raiffeisenbank Westeifel, einem Schuldnerberater des Caritasverbandes Westeifel, einem Unternehmer und Gewerbevereinsvorsitzenden diskutierten drei Mitglieder des Jugendparlaments, Ilona Zeimens, Timur Tüze und Nico Steins, über verschiedene Themen wie zum Beispiel Jugendverschuldung und Schuldenfallen.
Die Raumsuche für die Jugendlichen in der Gemeinde Waxweiler hat die Mitglieder des Jugendparlamentes in Zusammenarbeit mit Anwohnern, dem Ortsgemeinderat, dem Ortsbürgermeister und den Jugendlichen vor Ort seit dem Sommer 2013 beschäftigt. Mittlerweile hat sich allerdings eine Übergangslösung gefunden.
Damit soll aber nicht genug sein: Auch im Jahr 2014 hat sich das Jugendparlament vorgenommen, sich weiterhin für die Jugendlichen in der Verbandsgemeinde Arzfeld einzusetzen. red

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