Junges Leben in altem Haus

Junges Leben in altem Haus

NEUERBURG. (red/har) Die Nabu-Gruppe Südeifel hat mit viel Engagement das so genannte Waldhaus Bornhöfchen in Neuerburg restauriert. Es soll der Umweltbildung dienen und wird weiter ausgebaut.

Mehr als zehn Jahre lang war es still am Waldhaus Bornhöfchen im Neuerburger Wald. Das Gebäude wurde nicht mehr genutzt. Im vergangenen Jahr mietete die Gruppe Südeifel des Naturschutzbundes (Nabu) das Haus samt Areal. Mit viel Eigenleistung und dank vieler Spenden gelang es, das arg in Mitleidenschaft gezogene Haus wieder in Schuss zu bringen. Ausgestattet ist das Gebäude mit einem 60 Quadratmeter großen Aufenthaltsraum, 15 Schlafplätzen und einer Küche. Duschen sollen noch in diesem Jahr installiert werden. Der Vorsitzende der Nabu-Gruppe Südeifel, Gerd Schmitz, sagte bei der Einweihung des Waldhauses, dass dank des Gebäudes intensive Jugendarbeit geleistet werden könne. Ziel sei es, Kinder und Jugendliche für den Naturschutz zu begeistern, sagte Schmitz. Schmitz bedankte sich bei der Stadt Neuerburg, bei den vielen Handwerksbetrieben, die die Arbeit unterstützten, bei den Herbergseltern der Jugendburg Neuerburg und den vielen freiwilligen Helfern, die die Wiederherstellung des Waldhauses erst ermöglichten. Besonderes Lob gab es für Ingrid Hosdorf, die sich mit Dynamik und Einsatz für das Projekt stark machte. Neuerburgs Stadtbürgermeister Hans Heinen gab einen Rückblick über die Geschichte des Waldhauses. Er war erfreut, dass das Haus durch den Einsatz des Nabu für Kinder und Jugendliche eine Begegnungsstätte auch über die Stadtgrenzen hinaus sein könne. Diakon Herbert Knobloch segnete das Haus ein. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von einer Musikgruppe aus Kindern und Jugendlichen.