Jungs bleiben draußen

BITBURG. (est) Am "Girls-Day" dürfen Mädchen der Klassenstufen 5 bis 10 in Betriebe hinein schnuppern und einen Arbeitstag miterleben. Dadurch sollen die für das spätere Berufsleben so wichtigen Erfahrungen ausgetauscht werden.

Der Mädchen-Zukunftstag "Girls-Day" ist eine bundesweit gegründete Initiative, die jungen Mädchen der Klassenstufen 5 bis 10 einen Einblick in das Berufsleben geben soll. Am Donnerstag, 8. Mai, ist es wieder so weit - auch im Kreis Bitburg-Prüm. Der Mädchen-Zukunftstag geht in die dritte Runde. An diesem Tag können die Mädchen der Klassenstufen 5 bis 10 in verschiedene Firmen und Betriebe hinein schnuppern und den Arbeitstag miterleben. Durch praktische Mitarbeit und Gespräche soll den Mädchen die Chance geboten werden, besonders technisch orientierte Berufsfelder kennen zu lernen, also die typischen Männerdomänen. Denn die Generation der jungen Frauen ist gut ausgebildet. Nach der 14. Shell-Studie machen mit 54,8 Prozent mehr Mädchen Abitur als Jungen. Trotzdem ergreifen die jungen Frauen meist die für ihr Geschlecht typischen Berufe. Das will der Aktionstag "Girls-Day" ändern. Langfristig soll die Kampagne zur Verwirklichung der Chancengleichheit von Frauen und Männern im Berufsleben beitragen. Die Schülerinnen entdecken anhand der praktischen Übungen oder bei Gesprächen mit den Mitarbeitern, wie interessant der Beruf ist, und werden auf ihre Stärken aufmerksam gemacht. Die Mädchen gehen entweder in einen Betrieb, den sie sich selbstständig ausgesucht haben oder der von der Initiative "Girls-Day" vermittelt wurde. Außerdem können die Mädchen an vermittelten Betriebsbesichtigungen teilnehmen. Nähere Informationen und Anmeldungen zum "Girls-Day" finden Interessierte im Internet unter www.jugend-und-arbeit.de.