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Karnevalsgesellschaft will Auftakt am 7. November durchziehen

Trotz Corona-Auflagen : Kyllburger wollen Karneval eine Chance geben

Die Karnevalsgesellschaft hat beschlossen, die „Foasicht“ nicht abzusagen. Die traditionelle Ankunft des Freiherren von Schawen mit Gefolge am Kyllufer soll am 7. November stattfinden, falls es keine Verschärfung der Corona-Verordnung gibt.

 „Vieles steht noch in den Sternen, was die Corona-Krise und die damit verbundenen Auflagen angeht.  Aber wir haben im Vorstand entschieden, dass der Karneval  2021 in Kyllburg stattfindet – unter Vorbehalt“,  wie Otmar Schiffmann, Vorsitzender der Kyllburger Karnevalsgesellschaft  im TV-Gespräch erläutert.  „Gleich alles abzusagen, das wäre uns sehr sehr schwer gefallen“, sagt Schiffmann.

Die Session  beginnt bei den Kyllburger Narren traditionsgemäß, wenn der Freiherr von Schawen mit seinem Gefolge mit dem Boot sicher am Ufer der Kyll angekommen ist. Das soll in diesem Jahr am Samstag, 7. November, um  20.11 Uhr über die Bühne gehen – genauer gesagt bei den beiden Brücken.

„Das ist ja keine Riesenveranstaltung, da kommen 50 Leute plus die Vereinsmitglieder, Garden und Elferrat – und alles passiert draußen“, betont Schiffmann, der selbst als der traditionelle Freiherr von Schawen fungiert.

Die Karnevalsgesellschaft selbst biete bei dieser Karnevalseröffnung keinen Alkohol an. Und es werde natürlich  darauf geachtet, dass die   Corona-Regeln eingehalten werden. Dann könne auch 2020 dem  Freiherrn ein gebührender Empfang bereitet werden. Das Treiben sei dann mit der Ankunft des Freiherren beendet.

Auf dieses Ereignis bereiten sich die Karnevalisten nun  schon einmal vor, die große Garde trainiert schon seit einigen Wochen. Und der Vorstand der KG  wird vor dem November-Termin nochmals zusammenkommen und beratschlagen. Auch wie der weitere Verlauf der Session aussieht, wie sich das  aktuelle Geschehen entwickelt, darüber  soll regelmäßig gesprochen werden.

Man sei froh, dass die Garden wieder trainieren dürfen und man werde alles in Bewegung setzen, dass die Tänze auch aufgeführt werden können.  Zur Not könnten  Tänze und die einstudierten Büttenreden auch gefilmt und ins Internet gestellt werden“, sagt Schiffmann. Dazu braucht es allerdings noch das nötige Equipment.

„Dadurch, dass alle Akteure aus Kyllburg sind, ist es auch einfacher, die Veranstaltung bei einer Verschärfung der Corona-Regeln drei Tage vorher abzusagen“, findet der Karnevalist. Er hofft, dass es nicht dazu kommt und ergänzt: „Die fünfte Jahreszeit soll stattfinden, die anderen vier tun es ja  auch.“