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Karnevalszüge in der Eifel verlaufen weitgehend friedlich

Karnevalszüge in der Eifel verlaufen weitgehend friedlich

Friedlich feiernde Eifeler: Die Polizeiinspektionen aus dem Eifelkreis und der Vulkaneifel sind mit dem Verlauf der Umzüge zufrieden. Lediglich beim Nachtumzug in Gondenbrett sind zwei Autos demoliert worden.

Schunkeln, Ausgelassenheit und reichlich Kamelle: Auf den Straßen der Eifeler Dörfer ist am Wochenende gefeiert worden. Der Karneval hat seinen Höhepunkt erreicht und die Leute in bunten Kostümen aus ihren Häusern gelockt.

Die Jecken in der Südeifel haben wild, aber friedlich gefeiert. Heinrich Scholten von der Polizeiinspektion Bitburg ist zufrieden: "Die Umzüge in der Eifel sind insgesamt ruhig verlaufen", sagt er. Von der Bitburger Inspektion aus werden die Umzüge im südlichen Eifelkreis betreut. "Wir waren mit vier Kollegen beim Bitburger Umzug vor Ort und mit drei Kollegen in Preist." In den anderen Dörfern, in denen Umzüge stattgefunden haben, beispielsweise in Nattenheim, seien die Freiwilligen Feuerwehren für die Sicherheit zuständig. "Auch von dort sind uns keine Vorfälle bekannt." Bei den Umzügen in der Südeifel laufe es aus Sicht der Polizei eigentlich seit vielen Jahren sehr gut, sagt Heinrich Scholten.

Viele Karnevalisten seien gleich nach dem Umzug wieder nach drinnen gegangen. "Es ist ziemlich kalt, und es hat zum Teil sogar geschneit", sagt Scholten. Da sei es kein Wunder, dass die Jecken sich mit ihren Kamellen lieber in die geschmückten und vor allem beheizten Hallen zurückziehen.

Auch bei der Polizei in Daun meldet man: "Alles ruhig!" Die Beamten aus der Vulkaneifel haben die Züge in Kelberg, Dreis-Brück, Mehren und Dockweiler abgesichert, weil die Jecken hier an wichtigen Hauptverkehrsstraßen gefeiert haben. Auch aus den anderen Ortschaften habe man keine Beschwerden bekommen, heißt es aus Daun.

Nicht ganz so friedlich ging es beim Nachtzug in Gondenbrett zu. Wie die Polizei Prüm mitteilt, sind im Anschluss an den Zug zwei Autos an der K 180 zwischen Gondenbrett und Prüm-Tafel mutwillig beschädigt worden. Dabei sei ein erheblicher Sachschaden entstanden. Bei den Samstags- und Sonntagszügen hat es aber keine Schwierigkeiten gegeben. Besonders viele Jecken seien beim Umzug in Olzheim gewesen. "Es hat zwar ein bisschen geschneit, aber Probleme haben wir hier nicht zu melden", sagt eine Beamtin der Prümer Polizei. slg

Wer etwas von den Vorfällen in Gondenbrett mitbekommen hat, soll sich unter Telefon 06551/9420 mit der Prümer Polizei in Verbindung setzen.