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KEB Waxweiler stellt Programm vor: Auf den Spuren des Heiligen

Christliche Trilogie ist Schwerpunkt : KEB Waxweiler stellt Programm vor: Auf den Spuren des Heiligen

Die Katholische Erwachsenenbildung Schönecken-Waxweiler hat ihr Bildungsprogramm fürs erste Halbjahr 2020 herausgegeben.

Das neue Programm der Pfarreiengemeinschaft und der Katholischen Erwachsenenbildung Schönecken-Waxweiler (Dekanat St. Willibrord Westeifel)  unter der Leitung von Pfarrer Georg Josef Müller und Michael Fischer steht. Im Mittelpunkt steht im ersten Halbjahr eine christliche Veranstaltungs-Trilogie.

An drei Abenden werden jeweils drei Vorträge im Dechant-Faber-Haus in Waxweiler (Bahnhofstraße 51) angeboten, die den Besuchern Orientierungshilfe auf christlicher Basis bieten sollen.

In der Auftaktveranstaltung am Dienstag, 31. März, um 19 Uhr, geht Prof. Dr. Martin Lörsch von der Theologischen Fakultät Trier der Frage nach: Wo treffen wir inmitten der säkularen Welt auf Spuren des Heiligen? Anhand einiger biographischer Stationen des Jesuiten Alfred Delp, Mitglied des Kreisauer Kreises im Widerstand gegen den Nationalsozialismus, wird der Referent Hinweise geben.  Ein Focus soll  auch auf Willibrord, dem Heiligen des Dekanates, gelegt werden.

In der zweiten Veranstaltung am Dienstag, 28. April, um 19 Uhr, richtet Pater Christoph Mingers OFM, Direktor des Exerzitienhauses St. Thomas, den Blick auf das Jahresthema „Heimat“ der Katholischen Erwachsenenbildung im Bistum Trier.

Ein Aspekt wird sein, welchen Anteil das Wort „Heimat“ im Christentum und in der Bibel hat. Der Referent wird zusammen mit den Teilnehmern Bibelstellen nachspüren und der Frage nachgehen, was sie für einen selbst und das Leben bedeuten.

Die dritte und letzte Veranstaltung am Dienstag, 16. Juni um 19 Uhr, greift als Leitgedanken „Märtyrer von damals als Vorbilder für heute“ auf. Ziel der Veranstaltung ist das Gedenken an nahezu vergessene Christen, die einen konkreten Bezug zu Ortschaften im Eifelkreis Bitburg-Prüm hatten und in der Zeit des Nationalsozialismus einen gewaltsamen Tod erfahren mussten.

Referent ist Prälat Prof. Dr. Helmut Moll, römisch-katholischer Priester des Erzbistums Köln und dort für die Selig- und Heiligsprechungsverfahren zuständig. In seinem Vortrag geht Prälat Moll auf fünf Personen ein, die in der Nazi-Diktatur den Märtyrertod erlitten haben, und trägt ihre Biografien vor.

Dies sind Pfarrer Johannes Ries (Arzfeld/Waxweiler), Dechant Josef Zilliken (Prüm), die Steyler Missionsschwester Isbalda Elisabeth Klein (Schlausenbach/Bleialf), die Gattin des Kaufmanns Peter Harsch, Anna-Maria Kronibus (Kyllburg) und der Selige Pfarrer Antonius Josef Marxen (Speicher-Bermeshausen).