Keime im Trinkwasser sind auf Spangdahlem begrenzt

Spangdahlem · Im Trinkwasser der Gemeinde Spangdahlem wurden coliforme Bakterien festgestellt. Nun steht fest: Der Befall beschränkt sich allein auf Spangdahlem.

Trinkwasser aus der Leitung. Foto: Hubert Link

Die Bakterien können bei Säuglingen oder immunschwachen Menschen zu Magen- und Darmbeschwerden führen. Zur Sicherheit musste geprüft werden, ob noch weitere Orte des Eifelkreises und des Landkreises Bernkastel-Wittlich, die über das Leitungsnetz der Meisburger Quelle (Vulkaneifel) mit Trinkwasser versorgt werden, betroffen sind. Doch nun steht fest: "Der Befall beschränkt sich allein auf Spangdahlem", sagt Norberth-Roland Kloos, stellvertretender Werkleiter des Zweckverbands Wasserversorgung Eifel-Mosel. "Wir haben in den Hochbehältern und an den Übergabepunkten zur Ortschaft Spangdahlem und der dazugehörigen Versorgungskette Proben entnommen", erklärt Kloos. Das Leitungsnetz werde nun bereits seit zwei Tagen gechlort, so Kloos. Die Anlagen des Zweckverbandes seien zu keinem Zeitpunkt betroffen gewesen. Josef Schmitz, Werkleiter der Verbandsgemeinde Werke Speicher sagt, am Montag entnehme man neue Proben. Er gehe davon aus, dass das Chlor bis dahin alle Keime abgetötet habe. Doch bis zur Entwarnung sind die Bürger Spangdahlems angehalten, kein Wasser mehr aus der Leitung zu trinken und für die Zubereitung von Speisen abzukochen.