Kein Chaos am Nadelöhr im Süden

Kein Chaos am Nadelöhr im Süden

BITBURG. (har) Der Verkehr läuft. Die Umleitungsstrecken an der Baustelle des Toom-Markt-Kreisels in der Saarstraße haben sich bewährt.

Man hätte einen ganzen Verkehrsgarten mit den Verkehrsschildern bestücken können, die die Bauarbeiter vor Beginn der Bauarbeiten für den Kreisel am Toom-Markt hinter ihrer Baubude deponiert hatten und diese später an den Straßen in diesem Bereich auch aufbauten. Seit einigen Wochen läuft nun der Verkehr über die beiden Rampen an der Einmündung des Südrings in die Saarstraße - nahezu problemlos. Probleme mit den provisorischen Fahrbahnen gibt es bisher keine. Auch das etwas umständliche Einbiegen aus Richtung Innenstadt in den Südring funktioniert, auch wenn sich hinter dem Abbiegewilligen in Stoßzeiten durchaus längere Wagenkolonnen bilden. Das Provisorium auf Privatgelände verursacht Mehrkosten in Höhe von rund 54 500 Euro. Diese Summe wollte und konnte die Stadt nicht allein aufbringen. Einige Geschäftsleute waren jedoch bereit, einen finanziellen Beitrag zu leisten, damit die Straße gebaut werden kann. Mit 16 500 Euro - die die Stadt teilweise bei der Ausführung des Kreisels einspart - beteiligt sich die Kommune am Vorhaben. Wie auf einer Insel müssen sich derweil die Arbeiter fühlen, die den neuen Kreisel bauen, der Teil des Verkehrskonzepts der Stadt Bitburg ist. Die alte Fahrbahn wurde bereits abgetragen, die Konturen des neue Kreisverkehrsplatz sind aber noch lange nicht erkennbar. Noch in diesem Jahr soll der Kreisel befahren werden können. Die endgültiger Gestaltung und Fertigstellung mit dem Aufbringen der Feinschicht wird es aber voraussichtlich erst im kommenden Jahr geben.Nächster Kreisel entsteht in der Echternacher Straße

Nach der Fertigstellung des Kreises Südring/Saarstraße hat die Bitburger Kreiselei aber noch kein Ende. Ein weiterer Kreisel ist in der Echternacher Straße vorgesehen. Er soll den Verkehr von der B 257, der B 51 und aus Richtung Innenstadt in die Industriestraße und die Saarstraße kanalisieren und vor allem die Diekircher Straße entlasten. Staus und Verkehrsbehinderungen aufgrund der Bauarbeiten wird dieses Projekt jedoch frühestens im Jahr 2006 erzeugen. Denn erst dann sieht die derzeit gültige Investitionsplanung Geld für diesen Kreisel vor.

Mehr von Volksfreund