Kein guter Tag für Bitburg

Kein guter Tag für Bitburg

Kommentar des stellvertretenden TV-Chefredakteurs Damian Schwickerath zur LGS-Entscheidung

Zunächst einmal: Glückwunsch an Bad Neuenahr-Ahrweiler zum Riesenerfolg! Soviel Anstand muss sein. Aber dann hat es sich auch schon mit den Nettigkeiten. Diese Entscheidung der Landesregierung muss die Menschen in der Eifel maßlos enttäuschen. Bitburg und sonst keine andere Stadt hätte diese Gartenschau verdient gehabt. Dafür haben sich alle ins Zeug gelegt - die Kreisstadt, der Kreis, die Gemeinden drum herum.

Da haben sich Hunderte Menschen voll reingehängt, haben Lieder gesungen, Videos gemacht und Buttons geklebt, haben diese Landesgartenschau als ihr gemeinsames Ding begriffen. Und hätten dieses Großveranstaltung 2022 gewuppt. Daran gibt es keinen Zweifel. Und jetzt? Lange Gesichter, Ärger, Wut, Frust.

Auch am Konzept kann's nicht gelegen haben. Da wartet ein riesiges Gelände darauf, entwickelt zu werden wie damals der Trierer Petrisberg.

Eine große Chance wäre das gewesen, eine absolut verdiente allemal. Leider durch die Kabinettsentscheidung vertan. Das war kein guter Tag für all die Engagierten, die für Bitburg gekämpft haben.

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