Kirmes zwischen zwei Kirchtürmen

Zum siebten Mal sind die Geschäfte beim verkaufsoffenen Sonntag während der Kirmes in Lissendorf und Birgel geöffnet gewesen. Das freundliche Herbstwetter lockte die Besucher scharenweise an.

 Die Nachwuchsspieler unterstützen die Fair-Play-Arena in Jünkerath. TV-Foto: Josef Schmitz

Die Nachwuchsspieler unterstützen die Fair-Play-Arena in Jünkerath. TV-Foto: Josef Schmitz

Lissendorf/Birgel. (jtz) Gewerbetreibende und Dienstleister aus Lissendorf und Birgel haben am Wochenende mit Beteiligung der Gemeinden, Vereine und Gruppen wieder eine Leistungsschau mit buntem Rahmenprogramm veranstaltet. "Das Kirchturm-Denken müssen wir vergessen, denn nur durch Gemeinsamkeit können Lissendorf und Birgel etwas bewegen", sagte Ortsbürgermeister Lothar Schun.

Auf dem Flohmarkt in der Burgstraße fanden viele ein Schnäppchen. Die Organisation hatte in diesem Jahr ein professioneller Marktanbieter übernommen. Aus Niederkail reiste Gerhard Müller an. Er sagte: "Mir imponiert einfach der Dorfflohmarkt". Zahlreiche Vereine engagierten sich, etwa die Freiwillige Feuerwehr mit Jugendwehr, der Spielmannszug aus Ahrweiler, die IG Eifelbiker helfen Kindern oder der Pfarrgemeinderat mit einer Waffelbäckerei. Die Feuerwehr demonstrierte Atemschutzübungen oder den Einsatz von Chemikalienschutzanzügen.

Der SV Oberkyll unterstützte mit einem Straßenfußball-Turnier die Finanzierung der Fair-Play-Arena in Jünkerath. Dazu wurden Lose verkauft. Mit einem "Balance-Turnier" traten Nachwuchsfußballer, jeweils vier Spieler in gemischten Mannschaften im Alter zwischen sechs und 16 Jahren, auf einem Straßenfußballfeld an. Es wurde ohne Torhüter gespielt, Mädchentore zählten doppelt.

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