Klänge für Kenia

Große Hilfe für Menschen in Kenia hat das Konzert der Kalimba Singers und Band erbracht, das die Gruppe im Dezember im Saal Wingels in Olzheim gegeben hat.

Olzheim. Neben zahlreichen internationalen Liedern begeisterte das Publikum beim Konzert in Olzheim besonders "Nkosi sikelel i Afrika", die Nationalhymne mehrerer afrikanischer Länder. Bei dem Konzert kam ein Spendenbetrag in Höhe von 3020 Euro zusammen, denn sowohl Familie Wingels als auch die Ausführenden hatten auf Miete und Gagen verzichtet. Der Erlös des Benefizkonzerts der Kalimba Singers unter Leitung von Petra Theis ist durch die in Wascheid lebende Krankenschwester Irmtraud Welter schon am Bestimmungsort in Kenia angekommen - und dies ohne jeden Abzug oder Verwaltungskosten.
Ein Teil dieser finanziellen Hilfe wird als Schulgeld verwandt, insbesondere für das Patenkind des Chores. Schulgeld ist für viele unerschwinglich, aber sehr begehrt, da eine gute Schulbildung die Grundlage jeder Ausbildung ist. Das Geld wird vor Ort verwaltet von einer Schweizer Ordensschwester, die in Nairobi im Orden der Kleinen Schwestern von Jesus (Little Sisters) lebt. Dieser Orden, der auf der ganzen Welt verbreitet ist, lebt mit den Armen und setzt sich für die Armen ein. Die Kleinen Schwestern sind für Irmtraud Welter die wichtigsten Ansprechpartner vor Ort. Durch sie hat sie während ihres ersten Arbeitsaufenthaltes als Krankenschwester in Kenia im Jahr 2001 Kontakt zur armen Bevölkerung bekommen.
Als weiteres Projekt unterstützt sie dort eine Missionsstation, die von einem tanzanischen Pfarrer im kenianischen Maasailand geleitet wird. Ihr jüngstes Projekt nun ist der Aufbau einer Werkstatt für geistig und körperlich behinderte Menschen. red

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