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Kleine Brücke, großer Aufwand: Bauwerk in Bitburg Masholder wird saniert

B 257 bei Masholder halbseitig gesperrt : Kleine Brücke, großer Aufwand: Bauwerk in Bitburg Masholder wird saniert

Autofahrer können sich bis Sommer auf Verkehrsbehinderungen auf der B 257 einstellen. Denn die kleine Brücke, die den Bitburger Stadtteil Masholder mit der Schnellstraße verbindet, wird saniert.

Auf nicht einmal 50 Meter Länge bringt es die Brücke, die bei Bitburg über die B 257 führt. Doch für die Planer vom Landesbetrieb Mobilität (LBM) in Gerolstein hat die kleine Überführung im Stadtteil Masholder es in sich. Rund vier Monate soll die Sanierung des Bauwerks dauern und geschätzt 320 000 Euro verschlingen.

Denn die Fahrbahn,ist rissig. Und der Stahlbeton des Überwegs weist Schäden auf, sagt Oliver Arimond vom LBM: „Die Brücke braucht eine Generalüberholung.“ Und die Vorarbeiten laufen bereits. Was Luxemburg-Pendlern nicht entgangen sein dürfte. Denn schon jetzt regelt eine Ampel den Verkehr unter der Brücke.

 Derzeit regelt eine Baustellenampel den Verkehr unter der Brücke. Bis Sommer werden sich Autofahrer daran wohl gewöhnen müssen.
Derzeit regelt eine Baustellenampel den Verkehr unter der Brücke. Bis Sommer werden sich Autofahrer daran wohl gewöhnen müssen. Foto: TV/Christian Altmayer

Die halbseitige Sperrung soll bis Anfang Juli bestehen, teilt der Landesbetrieb mit. Am Dienstag wird dann das Bauwerk selbst nur noch auf einer Seite befahrbar sein. Und für Lastwagen, die schwerer als 3,5 Tonnen oder breiter als 2,6 Meter sind, ganz tabu.

Der Grund laut Arimont: Wenn auf der Brücke gearbeitet wird, passt kein Sattelschlepper mehr durch. Denn die Fahrbahn ist recht schmal. LKW werden daher über die K 42 und die B 51 umgeleitet.

Auch diese Regelung soll bis Juli Bestand haben. Zu größeren Staus werde es aber deswegen nicht kommen, glaubt der Planer: „Auf der Brücke ist nicht viel los. Da stehen dann im Höchstfall mal vier bis fünf Autos vor der Ampel.“

Doch wie kann es eigentlich sein, dass die Sanierung einer so kurzen Strecke so lange dauert – und auch derart teuer wird?  Das liegt laut LBM vor allem daran, dass auf der Brücke nur halbseitig gearbeitet wird. „Das verdoppelt die Bauzeit fast und treibt die Kosten in die Höhe“, erklärt Arimond.

Ganz sperren aber will der Landesbetrieb das Bauwerk nicht. „Wir wollen die Anzahl der Vollsperrungen möglichst minimieren“, sagt der Mitarbeiter. Denn derzeit liefen so viele Bauarbeiten, sagt Arimond, dass die Ausweisung von freien Umleitungsstrecken eine Herausforderung darstelle: „Bei all den Arbeiten in der Gegend fällt es schwer, den Verkehr nicht in die nächste Baustelle zu lotsen.“