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Knotenpunkt wird entschärft

Knotenpunkt wird entschärft

Rund 1,85 Millionen Euro werden in den kommenden Monaten in Straßen- und Kanalarbeiten sowie die Änderung eines Knotenpunkts in Wißmannsdorf investiert. Autofahrer müssen sich deshalb auf Veränderungen der Verkehrsführung einstellen.

 Damit dieser Knotenpunkt sicherer werden kann, muss zunächst das bereits weitgehend entkernte Haus abgerissen werden. TV-Foto: Uwe Hentschel
Damit dieser Knotenpunkt sicherer werden kann, muss zunächst das bereits weitgehend entkernte Haus abgerissen werden. TV-Foto: Uwe Hentschel

Wißmannsdorf. Dort, wo die Koosbüscher Straße (K 68) in Wißmannsdorf auf die Hauptstraße (L 7) trifft, wird sich noch in diesem Jahr einiges verändern. Die Anschlussstelle wird nämlich um gut zehn bis 15 Meter nach Süden ausgedehnt. Dadurch soll sie deutlich sicherer und übersichtlicher werden, als es bislang der Fall war. Um das zu ermöglichen, muss dort aber zunächst ein Haus abgerissen werden.
Bereits seit einigen Tagen sind deshalb Arbeiter dabei, das seit Jahren leer- und nun im Weg stehende Gebäude zu entkernen. Bis Mitte November soll es verschwunden sein. Und auch ein weiteres, ebenfalls leerstehendes Haus, das auf der anderen Straßenseite oberhalb der Bushaltestelle liegt, muss weichen. Denn dort soll die Straße breiter und zudem Platz für einen Bürgersteig sowie Parkplätze geschaffen werden.
Darüber hinaus sind neben dem kompletten Ausbau der Koosbüscher Straße inklusive Verkehrsberuhigung am Ortseingang auch Entwässerungsmaßnahmen samt Rückhaltebecken geplant. Zudem steht auch noch der Bau von Stützwänden zur Absicherung des steilen Hangs zwischen der Koosbüscher Straße und der L 7 in Richtung Brecht an. Insgesamt sollen damit bis zur Winterpause und ab dem kommenden Frühjahr rund 1,85 Millionen Euro in Wißmannsdorf investiert werden.
Verbunden mit den Bauarbeiten ist auch eine zeitweise Änderung der Verkehrsführung. So wird laut Landesbetrieb Mobilität Gerolstein zunächst vom heutigen Montag bis maximal Ende dieser Woche die Koosbüscher Straße komplett gesperrt und der Verkehr über Hermesdorf umgeleitet (siehe Grafik).
Ab dem kommenden Montag, 10. Novembe - die K 68 ist dann wieder befahrbar - wird schließlich die L 7 in der Ortslage gesperrt. Bis voraussichtlich 6. Dezember ist dann eine Umleitungsstrecke über Brecht und Bildchen bis nach Hermesdorf (und umgekehrt) ausgeschildert. uhe