Knotenpunkt zwischen Bitburg und Stahl: Der nächste Kreisel ist in der Mache

Knotenpunkt zwischen Bitburg und Stahl: Der nächste Kreisel ist in der Mache

Und noch ein neuer Kreisel für Bitburg: Während die Arbeiten beim neuen Kreisverkehr an der B 257 bei Masholder soweit abgeschlossen sind, steht bereits das nächste runde Ding auf dem Plan. Dort, wo die B 50 auf die B 51 trifft, ist ein weiterer Kreisverkehr vorgesehen. Zudem sollen auch die Einfädelspuren auf der B 51 verlängert werden.

Wann es genau losgeht mit dem neuen Kreiverkehr, steht noch nicht fest. "Die Ausschreibung ist soweit fertig, aber was uns noch fehlt, ist die Zustimmung eines privaten Anliegers", erklärt Norbert Kessler vom Landesbetrieb Mobilität (LBM) Gerolstein.

Allerdings betreffe diese Zustimmung nicht das Bauvorhaben an sich, sondern lediglich die geplante Baustraße, über die der Verkehr während der Baumaßnahme geführt werden soll. Diese provisorische Straße würde dann parallel zur Bundesstraße 50 zwischen dem Anschluss Stahl und der B 51-Brücke verlaufen und damit vorbei an Bitburgs nächster Kreiselbaustelle.

Denn dort, wo die B 50 aus Richtung Oberweis, die B 257 aus Richtung Bitburg (Verlängerung der Neuerburger Straße) und die B 51-Auffahrt und -Abfahrt in Richtung Trier aufeinandertreffen, plant der LBM die Einrichtung eines Kreisverkehrs. Durch den Bau des Kreisels mit rund 50 Metern Durchmesser könne die derzeitige Zufahrt von der B 257 auf die B 51 in Richtung Trier komplett zurückgebaut werden, erklärt Kessler. Zudem werde an der B 50 aus Richtung Vianden kommend in Fahrtrichtung B 51/Trier ein Bypass angebaut. "Dadurch werden die Leistungsfähigkeit der neuen Verkehrsanlage gesteigert und Rückstaus in Richtung Innenstadt in den besonders belasteten Spitzenstunden vermieden", sagt der LBM-Mitarbeiter.Sechs Monate Bauzeit


Darüber hinaus sollen dabei auch die B 51-Einfädelspuren in Richtung Trier und in Richtung Prüm verlängert werden. Damit, so Kessler, werde man auch die Sicherheit der B 51 im Bereich Bitburg erhöhen. Rund 900 000 Euro soll das Bundesstraßenprojekt kosten. Und auch wenn die Ausschreibung aufgrund der noch zu klärenden Grundstücksfragen bislang noch nicht ausgeschrieben werden konnte, so rechnet der LBM mit einem Baustart noch in diesem Jahr.
Gut sechs Monate Bauzeit sind für die Einrichtung des Kreisverkehrs eingeplant, weitere zwei bis drei Monate für die Verlängerung der Einfädelspuren.