Kolumne Eifel-Einsichten : Alles Käu

Im Spiegel las ich, dass den Engländern im Fall eines harten Brexit eine Klopapierkatastrophe drohe. Weil sie nämlich so viel davon brauchen. Und alles importieren. Ich weiß nicht, was ihr denkt: Aber ich sehe (und rieche) immer mehr Gründe, den unkontrollierten Brexit zu favorisieren.

Weil man das einfach erleben will. Wie die auf dem Döppen sitzen und nicht wissen, wie sie jetzt ... wie soll ich sagen ... die Spuren ihres unkontrollierten Brexits wegputzen sollen. Und die Frage, ob hart oder weich, kriegt dadurch noch viel mehr Gravitas, finde ich.

Zu Wichtigerem: Gestern war Weltfrauentag. Obwohl ... solange es den noch geben muss, stehen die Dinge nicht gut. Zumal ja Weltmännertag praktisch jeden Tag ist, an dem ein Chef eine Frau fragt: Wie kriegen Sie das denn so mit Familie und Kindern hin, hm? Man möchte ja manch einen Chef gerne mal fragen: Wie kriegen das eigentlich Ihre Familie und Ihre Mitarbeiter so mit Ihrem Charakter hin, hm? Das muss doch eine unheimliche Belastung sein?

Mist, Kolumne schon fast zu Ende. Aber Bernd Rehles hat sich aus Üxheim gemeldet: „Beim Zappen durchs Fernsehprogramm und Sichtung der dürftigen Qualität des Dargebotenen“, schreibt er, sei ihm der Spruch seiner Mutter eingefallen, den sie immer „zu uns Pänz sagte“, wenn die was guckten, was ihr nicht gefiel: „Watt kickt ihr dann für ene Käu?“ Für Nichteifeler: Käu (ausgesprochen klingt’s wie: Koi) ist kein japanischer Zierkarpfen, sondern: Quatsch. Dank, Bernd. Mist, Kolumne zu Ende. So’n Käu! EJNJ!

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