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Kölner Straße: Experten suchen nach Bomben

Kölner Straße in Bitburg : Experten suchen nach Bomben

(utz/ath) In der Kölner Straße wird von Mittwoch, 14. Oktober, bis Freitag, 16. Oktober, nach Bomben gesucht. Doch niemand braucht Panik zu haben: Es handelt sich um die übliche Prozedur, die im Vorfeld von Straßenbaumaßnahmen notwendig ist.

Bevor also die Kölner Straße, wie geplant, ab Frühjahr 2021 für gut 1,1 Millionen ausgebaut wird, will man sichergehen, dass dort keine Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg mehr liegen.

Dieses Vorgehen im Vorfeld von Bauprojekten, so sagt Stadtsprecher Werner Krämer, sei bei Straßen in der Innenstadt üblich. Schließlich seien schon einige Male Sprengkörper gefunden worden — zuletzt 2013 in der Poststraße bei den Bauarbeiten am Spittel. Dass ausgerechnet im Bitburger Untergrund so viele Bomben noch vermutet werden, liegt daran, dass an Weihnachten 1944 die Stadt durch Luftangriffe zu fast 85 Prozent zerstört worden war und nicht alle Sprengkörper auch explodierten.

Daher rückt nun der Kampfmittelräumdienst an: Gesucht wird, wenn alles wie geplant läuft, an jeweils einem Tag in jeweils einem der zwei Abschnitte. Der erste liegt zwischen den Einmündungen Dauner Straße und Gerichtsstraße (14. Oktober), der zweite zwischen den Einmündungen Gerichtsstraße und Rittersdorfer Straße (15. Oktober).

 Während der Arbeiten wird der jeweilige Abschnitt komplett gesperrt. Umleitungen werden über die Dauner Straße, Burbetstraße und Gerichtsstraße (erster Abschnitt) sowie über die Rittersdorfer Straße, Prümer Straße und Theobald-Simon-Straße (zweiter Abschnitt) eingerichtet.