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Königsfichte ist mehr als 200 Jahre alt

Königsfichte ist mehr als 200 Jahre alt

PELm (red) Vor gut 200 Jahren auf dem Wiener Kongress 1814/15 wurde nicht nur die Geburt des Landkreises Daun, heute Landkreis Vulkaneifel, in die Wege geleitet, sondern auch im Pelmer Gemeindewald die heutige Königsfichte gepflanzt. Scheinbar war der Standort ein guter Nährboden für Fichten, so dass sie schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts wegen Ihrer starken Erscheinung Königsfiche genannt wurde.

1938 wurde dieser Preußenbaum durch Verordnung des Landratamtes Daun zum Naturdenkmal ernannt.
Eine Begutachtung im Jahre 2009 ergab folgende Maße für den Baum. Höhe 48 Meter, Brusthöhendurchmesser 1,35 Meter, Brusthöhenumfang 4,25 Meter, Holzmaße 35,2 Festmeter. An der Forststraße im Salmer Weg gelegen, ist die Königsfichte vom Wanderparkplatz Heidberg in 15 Minuten erreichbar. Eine sechs Kilometer lange Rundwanderung von Pelm Richtung Jagdhaus Flemmingshöh und Gees berührt ebenfalls das Naturdenkmal. Vom Eifelsteig führt ein 150 Meter steiler Pfad (leider nicht beschildert) abwärts zu der imposanten Erscheinung. Eine Ruhebank direkt am Baum lädt zum Verweilen ein und lässt das studieren der Hinweistafel in Ruhe vonstatten gehen. "Dieses Denkmal, bei dem die Natur noch Natur ist und die Gewaltigkeit der Schöpfung erkennbar wird, geht so mit den Geburtsjahren des Kreises einher", sagt Diethelm Stump.
Foto: Diethelm Stump