Kohl Bau verlässt Bitburg

Kohl Bau verlässt Bitburg

Die Kohl Bau GmbH verlegt ihren Geschäftssitz von Bitburg nach Irrel. Das Gelände in der Saarstraße ist für den wachsenden Fuhrpark des Straßenbau-Unternehmens zu klein geworden. In Irrel will Kohl Bau zwischen sieben und zehn Millionen Euro investieren.

Bitburg/Irrel. Die Firmenschilder in gelb und orange kennen viele vom Vorbeifahren. Sie stehen an etlichen Straßenbaustellen. Straßenbau sowie die Asphalt- und Schotterproduktion sind die Unternehmensschwerpunkte der Kohl Bau GmbH, die ihren Geschäftssitz von Bitburg nach Irrel verlagert. "Bedingt durch den kontinuierlich gewachsenen Geräte- und Fuhrpark ist das Gelände in der Saarstraße einfach zu klein geworden", sagt Geschäftsführer Jürgen Kohl.

Der Fuhrpark zählt inzwischen 70 schwere Baumaschinen und 45 Lastwagen. Um Platz zu schaffen, hat die Kohl-Gruppe eine riesige Fläche von sieben Hektar im neuen Gewerbegebiet "Zweikreuz" in Irrel gekauft. "Mich zieht nichts aus Bitburg weg. Die Entscheidung für Irrel hatte rein praktische Gründe, da gibt es die entsprechende Fläche", sagt Kohl. Wie es mit dem Betriebsgelände von rund zwei Hektar in Bitburg weitergeht, ist offen: "Es wird nach dem Umzug einer neuen, noch nicht feststehenden Nutzung zugeführt."

Konkret sind hingegen die Pläne für den neuen Standort: In Irrel wird ein Verwaltungsgebäude mit einer Größe von rund 700 Quadratmetern geplant. Dort sollen auch zehn neue Arbeitsplätze im Verwaltungsbereich entstehen, der dann 25 bis 30 Mitarbeiter in Irrel zählen würde. Der Großteil der rund 200 Beschäftigten ist als Straßenbauer tätig.

Geplant ist auch eine LKW- und Baumaschinenwerkstatt mit Schlosserei. Auf 9000 Quadratmetern entstehen Lagerhallen und Garagen. Zweieinhalb Hektar hat die Kohl-Gruppe der Firma WK-Recycling übertragen, die belastete Straßenbaustoffe recyceln will. Zum Baustart sagt Kohl: "Sobald die Genehmigung da ist, geht's los." Er hofft, dass das noch dieses Jahr sein wird.

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