1. Region
  2. Bitburg & Prüm

Kommentar zu Immobilienprojekten am Beda-Platz Bitburg

Kommentar : Den Stillstand durchbrechen

Auf das große Bauen am Beda-Platz folgte ein jahrzehntelanger Stillstand. Der könnte nun endlich durchbrochen werden. Und genau deshalb sind Wohnbau-Projekte wie das Quartier, das die Volksbank plant, aber auch die Mehrfamilienhäuser der Notte GmbH oder der Arend GmbH ein Lichtblick.

Auf das große Bauen am Beda-Platz folgte ein jahrzehntelanger Stillstand. Der könnte nun endlich durchbrochen werden. Und genau deshalb sind Wohnbau-Projekte wie das Quartier, das die Volksbank plant, aber auch die Mehrfamilienhäuser der Notte GmbH oder der Arend GmbH ein Lichtblick. Schließlich stagniert seit dem Bau von Haus Beda (1975), der Kreissparkasse (1978), der Volksbank (1983) und dem großen Büro- und Wohnhaus (1984) die Entwicklung dieses Innenstadtareals. Das komplette Umfeld ist trotz dieser vier stolzen Gebäude eher trist und trostlos, gesäumt von leerstehenden Schrottimmobilien, Schotterflächen und Brachen. Dazwischen jede Menge parkendes Blech. Atmosphäre? Eher Bronx als Brandenburger Tor. Stadtleben? Fehlanzeige. Was sich ändern könnte? Ein Menge! Dafür sollte die Bit-Galerie die Initialzündung sein. Doch der Baubeginn des Einkaufs- und Erlebniszentrums ist seit der Pandemie ungewisser denn je. Die Nachfrage nach Wohnraum ist hingegen ungebrochen hoch, wurde durch die Pandemie eher noch verstärkt. Deshalb könnten die Wohnbau-Projekte die weitere Entwicklung dieses Innenstadtbereichs ins Rollen bringen und mit den Menschen auch das Leben an den Beda-Platz zurückbringen. Dann lohnen sich auch Büros, Geschäfte und eine Galerie mit Kino, Gastronomie und Markthalle. Und der Platz könnte so viel schöner gestaltet werden. Es kommt nur darauf an, dass endlich einer anfängt und den Stillstand durchbricht.

d.dettmer@volksfreund.de