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Kommentar zum Abriss des Prümer Parkdecks

Kommentar zum Abriss des Prümer Parkdecks : Optionen offen

Das Schöne, weil es vergeht, „gibt uns Grund zur Trauer. Das Hässliche erfreut durch Dauer“. So schrieb, vollkommen zu recht, Robert Gernhardt in seinem Gedicht „Nachdem er durch Metzingen gegangen war“.

Wäre er je durch Prüm gegangen, das Parkdeck hätte ihm auch einen 1A-Schreibanlass zum Thema Hässlichkeit geboten. Zusammen mit dem leerstehenden Anwesen dahinter lädt das Ensemble zum intensiven Wegschauen ein.

Das ist bald vorbei. Alles kommt weg, es ist sogar die billigste Lösung. Mit der sich die Prümer für die Zukunft allerhand Optionen offen lassen. Prima, geht doch. Ein Schandfleck weniger, die Stadt wird schöner.

f.linden@volksfreund.de