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Kommentar zur Wiederwahl von Bürgermeister Moritz Petry (VG Südeifel)

Meinung : Kontinuität ist besonders im Moment unverzichtbar

Die erneute Wahl von Moritz Petry zum Bürgermeister der Verbandsgemeinde Südeifel ist nicht überraschend, aber auch nicht zu unterschätzen: Erst vor knapp sieben Jahren ging diese aus dem Zusammenschluss der ehemaligen VGen Irrel und Neuerburg hervor und wurde seitdem von Petry sicher durch unruhige Zeiten geführt.

Sei es die Corona-Pandemie, die Flutkatastrophe im Juli oder auch „nur“ der Zusammenschluss zweier einst selbstständiger Kommunen, Petry hat bewiesen, dass er für die Menschen in der Verbandsgemeinde da ist, dass er souverän mit Unwegbarkeiten umgehen kann und alles gibt, um die einst zwei Verbandsgemeinden nicht zur zusammenzuführen, sondern auch mit Weitsicht zukunftssicher zu machen.

Natürlich wäre eine deutlich höhere Wahlbeteiligung durchaus zu wünschen gewesen, doch egal, wie viele Südeifeler nun zur Urne schritten, der Verbandsgemeinde tut das Ergebnis auch so gut. Vor nicht einmal sieben Jahren war Petry als damaliger Chef der VG Irrel noch selber skeptisch gegenüber der aus Mainz mit sanftem Druck erzwungenen Fusion – binnen kürzester Zeit stellte er sich aber auf die neue Situation ein und machte genau das, was man von ihm erwartete: den Westen des Eifelkreises sicher zu führen, die Verwaltungen möglichst schonend zu reformieren und alle 66 Gemeinden zu einer Einheit zu führen.

Ob der Dinopark in Ernzen, die Reformierung des Feuerwehrwesens oder auch der anlaufende Wiederaufbau nach der Flut, alleine sind die vielen erfolgreichen Projekte sicher nicht umsetzbar, aber eine besonnene und starke Führung dürfte sicherlich hilfreich sein. Dass Petry nun weitere acht Jahre am Ruder bleibt, ist für die Südeifel  ein Gewinn.

f.auffenberg@volksfreund.de