KOMMUNALREFORM

Zu unserem Bericht "Klage nicht ausgeschlossen" (TV vom 23. März) schreibt dieser Leser:

Leider verstehe ich nicht, warum im Lokalteil fast eine halbe Seite einem Thema gewidmet wird, welches nicht aufzuhalten ist. Der Stadtbürgermeister der Beispielstadt Hillesheim, Herr Stein, kann es nicht akzeptieren, dass das Thema Fusion für ihn und seine CDU wohl beendet ist. Er droht daher mit einer Klage. So macht man das dann offenbar, wenn die Wähler in Rheinland-Pfalz keine CDU-Regierung gewählt haben. Herr Stein sollte sich lieber mal damit beschäftigen, warum die CDU in Rheinland-Pfalz keine Mehrheit bekommen hat. Nur weil ‚es einem nicht passt, direkt mit Klage drohen, ist keine Lösung. Außerdem sollte Herr Stein sich lieber mehr mit seiner Stadt beschäftigen - etwa mit der Stadthalle, um nur das größte Problem zu nennen. Hier laufen die Kosten dermaßen aus dem Ruder, dass nur noch über das Thema geschwiegen wird. Sind nicht einst 600 000 Euro eingeplant worden? Und nun betragen die Kosten bereits mehr als eine Million Euro. Hier sind Antworten notwendig! So kann und darf nicht mit öffentlichem Geld umgegangen werden. Wem nutzt das? Was hätte man mit diesem Geld anfangen können? Eine Stadt ohne eigene Stadthalle! Diese wird ja schon seit einiger Zeit nur noch durch das dort befindliche Hotel genutzt. Und die Straßen sind im gesamten Ortsbereich in einem schlechten Zustand. Aber für eine Sanierung fehlt ja das Geld. Herr Stein sollte es endlich akzeptieren, dass er die Fusion nicht aufhalten kann. Und das ist auch gut so. Walter Kloep, Hillesheim

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