Kommunalreform
Zum Artikel "Sie dürfen wieder reden" (TV vom 4. Februar) schreibt dieser Leser:
Als "überraschende Wende bei der Kommunalreform" bewertete der Trierische Volksfreund die Entscheidung von Innenminister Roger Lewentz, eine kreisübergreifende Fusion zwischen den Verbandsgemeinden Prüm und Obere Kyll in Aussicht zu stellen. Scheinbar ist das doch machbar, was Experten schon von Anfang an als unabdingbar für eine erfolgreiche Reform vonnöten sahen: die Infragestellung der Kreisgrenzen. Bisher wurde dies von der Landesregierung kategorisch verneint. Nun die Wende. Die Oberkyller wollen mit Macht zu den Prümern. Nun denn, lassen wir sie doch, auch wenn Landrat Heinz-Peter Thiel berechtigterweise Angst um den Bestand des Vulkaneifelkreises hat. Das braucht er nicht. Wenn das in der Nordeifel möglich gemacht wird, warum nicht auch im Süden des Vulkaneifelkreises: Gleiches Recht für alle! Aktuell klagt die Verbandsgemeinde Wittlich-Land gegen die Zwangsfusion mit der VG Manderscheid. Dabei wollten die Burgenstädter doch lieber mit den Daunern zusammengehen. Schon allein wegen der Optionen im Tourismussektor und dem Gesundland, dem Projekt für das Wohlfühlen bei uns. Wenn man den Faden weiterspinnt, gehören die Ulmener zwingend noch dazu. Die sind ja auch mit im Boot, touristisch und mehr. Das gäbe zwar eine Riesen-VG, aber die Dauner könnten wirklich alle mit Wasser gefüllten Maare ihr Eigen nennen. Das würde Sinn machen und den Bestand des Vulkaneifelkreises auf lange Sicht sichern. Eine VG abgeben, zwei dafür bekommen, die zueinander passen. Das wäre doch was. Lasst es uns versuchen. Wäre schön, wenn es klappt. Helmut Schäfer, Strohn