KRANKENHAUS

Zu unserem Bericht "Alle sind dafür, keiner weiß, wann’s kommt" (TV vom 20. Oktober) schreibt dieser Leser:

Was mich als Leser und eventuell auch mal als möglicher Krankenhaus-Patient grundsätzlich freut, ist die geplante grenzüberschreitende deutsch-belgische Zusammenarbeit zwischen den Kleinkrankenhäusern Prüm und St. Vith. Aber alles, was gut und einfach klingt, stockt dann meistens bei den Paragrafen-Trägern der Krankenkassen oder den Krankenhaus-Trägern. Es dauert, bis das letzte i-Tüpfelchen geregelt ist. Eigentlich sagt doch ein weiser Spruch: "Aller guten Dinge sind drei". Jetzt möchte ich mal kritisch fragen, warum denn die Ideengeber der grenzüberschreitenden Krankenhaus-Zusammenarbeit nicht schon eher darauf gekommen sind und gleich auch das kaputt gerechnete Krankenhaus Neuerburg als drittes "Grenzlandkrankenhaus" mit ins Boot genommen haben? Ein Dreier-Verbund der Kleinkrankenhäuser Prüm, St. Vith und Neuerburg wäre zigmal besser, als in dem Gebäude, das für diesen Zweck völlig überdimensioniert ist, ein Gesundheitszentrum verwirklichen zu wollen - von dem man fast nichts mehr hört. Ein Dreier-Verbund wäre eine gute grenzüberschreitende Initiative gewesen, um aufzuzeigen, dass in der Mitte Europas doch noch was für die Gesundheitsfürsorge der Bevölkerung beiderseits der Grenzen getan wird. Ullrich Papschik, Bitburg