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Kreativität statt Rotstift

Kreativität statt Rotstift

Zur Debatte um die Zukunft der Eissporthalle in Bitburg meint dieser Leser:

Mit der Schließung der Bitburger Eissporthalle ginge einer der wenigen Leuchttürme verloren, welche die Stadt Bitburg der Jugend zu bieten hat. In der Diskussion um den Fortbestand müssen nicht nur die Investitions- und laufenden Betriebskosten betrachtet werden. Die entscheidende Frage ist doch: Welche Möglichkeiten bestehen, langfristig die Einnahmenseite der Bilanz zu verbessern? Hier stecken meiner Meinung noch viele ungenutzte Potenziale. In den Sommermonaten kann die Halle für Veranstaltungen vermietet werden. Eissporthallen an anderen Standorten sorgen mit Discos, Konzerten, Eisrevues, Messen und Märkten für entsprechende Auslastung und Zusatzeinnahmen.

Aber auch attraktive Angebote im Eis- und Funsport-Betrieb für unterschiedliche Zielgruppen, Kombi-Angebote für Touristen oder Happy-Hour-Angebote für Bitburger Bürger können mehr Besucher locken und zu Mehreinnahmen beitragen. Ein ausgeklügelter Geschäftsplan und ein vernetztes Management sind nun gefragt. Hochachtung vor der dort geleisteten ehrenamtlichen Arbeit - doch wäre die Vermarktung nicht besser in den Händen der BVB aufgehoben, die verschiedene Angebote in Bitburg bündeln und gemeinsam vermarkten könnte?

Heiko Jakobs, Bitburg

EISHALLE