Kreisel sind keine Kür

Rechtsdrehender und linksdrehender Kreisel in und um die Stadt. So hieß und heißt wohl immer noch die Lösung für die Verkehrsprobleme der Stadt. Ob sie jemals umgesetzt werden können, hängt davon ab, ob die Nord-Ost-Tangente kommt.

So lange kann die Stadt aber nicht warten, da sie sonst in immer stärker werdendem Verkehr versinkt. Die Kreisverkehrsplätze haben die Zahl täglich durch die Stadt kurvender Fahrzeuge nicht verkleinert. Der Verkehr wird aber zügiger verteilt. Wer sehen möchte, wie es um die Kreuzung Mötscher Straße/ Trierer Straße oder Brodenheckstraße/ Neuerburger Straße ohne Kreisel heute bestellt wäre, sollte sich wochentags gegen 16.30 Uhr im Bereich Zangerles Eck aufhalten, wo während der Hauptverkehrszeit nichts mehr geht. Und auch der Kreisel im Bereich der Echternacher Straße macht Sinn. Er wird zu gleichmäßigeren Verkehrsströmen in Bitburgs Süden führen und unnötige Kurvereien durch die Stadt ersparen. Um dieses Ziel zu erreichen, muss Geld in die Hand genommen werden. Aber so ist das eben mit wichtigen Infrastrukturprojekten, egal ob sie Kreisel, Postgebäude oder Multifunktionsstadthalle heißen. Vielleicht ist ja aber auch eine Mehrheit im Stadtrat der Meinung, dass die Kommune sich das nicht alles leisten kann. Das wäre sicher kein Beinbruch. Dann muss aber auch alles auf den Prüfstand, was nicht Pflicht ist, sondern Kür. h.jansen@volksfreund.de

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