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Kreissparkasse Bitburg-Prüm blickt auf gutes Geschäftsjahr 2019 zurück

Wirtschaft : Sparkasse verleiht eine Milliarde Euro

Die Bilanzsumme der Kreissparkasse Bitburg-Prüm hat die 1,4-Milliardenmarke geknackt. Für Ingolf Bermes, Vorstandsvorsitzender, ist das ein Beleg für die stabile und gesunde Entwicklung des Instituts – trotz „überbordender Regulierung“.

„Bezoalen as efach“ – Bezahlen ist einfach – vorausgesetzt, man hat überhaupt Geld und eine Bank, die Geldkarten, Beratung, Kredite und vieles mehr zur Verfügung stellt. Und das tut die Kreissparkasse Bitburg-Prüm, und sie hat nach eigenem Bekunden mit einem Mix aus Tradition und Innovation Erfolge im Kundengeschäft und setzt ihre positive Entwicklung fort.

Aber zurück zu „Bezoalen as efach“, so lautet nämlich das Projekt der frischgebackenen Bankangestellten Michael Windhausen, Fabienne Ballmann, David Majewski, Daniel Eichten und Daniel Baden, das sie bei der Bilanzpressekonferenz der Kreissparkasse Bitburg-Prüm vorgestellt haben. Mit einem Aktionstag, Anzeigen, Flyern und einem Video haben sie für bargeldlose Zahlungsmöglichkeiten in der Landbäckerei Roden geworben. Und tatsächlich ist beim Aktionstag die Kartenzahlung in die Höhe geschnellt. Lästiges Bargeldzählen hat ein Ende“, heißt es denn auch im Video der neuen Bankangestellten, die Landrat Joachim Streit zuvor als „junge Verstärkung“ bezeichnet hat.

Die Kreissparkasse bietet ihren Kunden seit Mitte Dezember Apple Pay – das ermöglicht Zahlungen mit dem Iphone oder der Apple Watch und ohne dass das Unternehmen Apple Zugang zu wichtigen Daten bekäme, wie die jungen KSK-Mitarbeiter versichern. Die Kreissparkasse will für die neuen Gewohnheiten der Kunden und die Nachfrage nach digitalen Leistungen auch die passenden Lösungen bieten. Denn Innovation und Kreissparkasse Bitburg-Prüm sollen zusammengehören.

Dazu erinnert Vorstandsvorsitzender Ingolf Bermes an das Jahr 1978. Damals war er selbst noch Auszubildender bei der Sparkasse. In dem Jahr wurde der allererste Geldausgabeautomat in Rheinland-Pfalz in Bitburg installiert. Wer vor 35 Jahren nicht als Auszubildender bei der Sparkasse genommen wurde, war übrigens der ganz junge Joachim Streit, wie er selbst erzählte. Dafür sei er ja heute Verwaltungsratsvorsitzender. Damals habe es an die 200 Bewerber gegeben.

Diese Zahl sei deutlich zurückgegangen, bestätigt auch Bermes. Es herrsche Vollbeschäftigung im Eifelkreis, aber der Fachkräftemangel sei ein echtes Problem. Dem stünden die vollen Auftragsbücher des Mittelstands und des Handwerks gegenüber.

Die Kreissparkasse selbst beschäftigt 298 Mitarbeiter und 25 Auszubildende, und es sind noch Stellen unbesetzt. Und obwohl Anfang des Jahres vier Geschäftsstellen geschlossen wurden, bleibe die Sparkasse vor Ort mit ihren elf Beratungsfilialen, SB-Standorten, mit ihrer wöchentlichen mobilen Filiale und dem Internet -Angebot. Neben der Nachfrage nach digitalen Leistungen nimmt aber auch der Wunsch nach Beratung zu: „Zeitgleich wächst die Zahl der Menschen, die sich bei komplexen Finanzfragen wünschen, persönlich beraten zu werden. Das ist nur von Mensch zu Mensch möglich“, betont Vorstandsmitglied Rainer Nickels.

Und die Sparkasse sei mit dem Besten aus beiden Welten immer nah am Kunden, sagt Nickels. Die Nähe zum Kunden, die Verbundenheit  mit der Region  und engagierte  Mitarbeiter garantierten den Erfolg der Bank.

Ingolf Bermes: „Wir haben aus dem Jahr 2019 mit all seinen Herausforderungen ein Jahr gemeinsamer Weichenstellung und fassbarer Erfolge gemacht. Diesen Weg werden wir auch 2020 beschreiten.“