Kunst in der Schulpause

BITBURG. (red) Die Pause sinnvoll genutzt: Im Foyer des St.-Willibrord-Gymnasiums Bitburg gastierte die Wanderausstellung "Patrimonie d’Avenir – Denkmäler der Zukunft".

Es war anders als sonst. Betrat man noch vor Kurzem das St.-Willibrord-Gymnasium Bitburg, saßen nicht nur Schüler an den Tischen und unterhielten sich, lernten oder überbrückten einfach nur die Pause. Denn neben den Tischen standen auch Stellwände der Ausstellung "Patrimonie d'Avenir - Denkmäler der Zukunft". Professionell dargeboten konnten sich Schüler und Besucher zahlreiche Beispiele des Projektes "P.RE.V.E.R.T." (Aufwertung grenzüberschreitender ländlicher Räume durch Revitalisierung) aus Lothringen, Rheinland-Pfalz, Wallonien und Luxemburg anschauen. Auf Initiative von Marie-Luise Niewodniczanska machte die Wanderausstellung Station im St.-Willibrord-Gymnasium. "Wenn junge Leute den Weg zu einer Ausstellung scheuen, dann kommt die Ausstellung eben zu ihnen", sagte Niewodniczanka. Schüler sollen ihrer Meinung nach sensibilisiert werden, sich mit gelungenen Beispielen der Umwidmung historischer Gebäude im ländlichen Raum auseinander zu setzen, und darin eine Chance für einen Aufschwung im ländlichen Raum sehen. Schulleiter Kurt Metrich empfiehlt als Romanist und Geograph den Besuch der Ausstellung vor allem Französischkursen und Erdkundeklassen. Schüler können zusammen mit ihren Fachlehrern an regionalen Beispielen siedlungsgeographische Aspekte bilingual in anschaulicher Form erfassen. Auch in Zukunft werde man nach Auffassung von Oberstudiendirektor Kurt Metrich das Foyer des verstärkt nutzen, um Ausstellungen den über 1000 Schülern des St.-Willibrord-Gymnasiums und Besuchern zu präsentieren.

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