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Kunst und Musik für alle Kinder und Jugendlichen

Kunst und Musik für alle Kinder und Jugendlichen

Kindern und Jugendlichen Musik und Kunst zu vermitteln, hat sich Ingeborg Trappe-Butzbach schon lange zur Aufgabe gemacht. Jetzt hat sie die Stiftung des Beda-Instituts für Europäische Kulturbildung gegründet, mit der die künstlerische Erziehung für Menschen mit und ohne Handicap innerhalb und außerhalb Europas gefördert werden kann.

Bitburg. "Die Stiftung ist eine Ergänzung zu dem, was schon da ist", sagt Gründerin Ingeborg Trappe-Butzbach. Sie leitet seit vielen Jahren das Beda-Institut, eine private Schule für Musik sowie Darstellende und Bildende Kunst.
Bei der Stiftung, die im Dezember von der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion ADD anerkannt wurde, geht es laut Trappe-Butzbach um einen kulturellen Austausch mit anderen Nationen. Damit möchte sie junge Menschen weiterbilden und ihnen Respekt und Anerkennung anderen gegenüber vermitteln. In dieselbe Richtung geht auch ein weiteres Ziel der Stiftung. Die Stiftungsgründerin möchte benachteiligte Kinder integrieren und ihnen die Möglichkeit geben, ihre Sprache zu entwickeln und künstlerisch tätig zu sein.
Das alles macht Ingeborg Trappe-Butzbach schon länger an ihrer Schule. Auch der Kontakt zu anderen Kulturschaffenden in Luxemburg und Belgien besteht schon länger. Vor allem in Vorbereitung auf das Jahr 2007, als die Großregion Luxemburg zur Kulturhauptstadt erklärt wurde, hat Trappe-Butzbach mit dem Beda-Institut einiges in die Wege geleitet. Nachhaltiges Beispiel für dieses Engagement ist der Pilgerweg des Lächelnden Christus, der mit sieben Stationen von Eupen über Prüm, Bitburg, Echternach bis nach Luxemburg an die christlich-abendländische Geschichte erinnert. An diesem Pilgerweg hat Trappe-Butzbach mitgewirkt.
Um kulturellen Austausch und Inklusion von Benachteiligten weiter und besser ausbauen zu können, habe sie mit der Stiftung bessere Möglichkeiten als eine Privatperson, sagt die Gründerin. Da diese Organisation gemeinnützig ist, kann sie auch Spenden annehmen. Und der Zweck der Stiftung werde auch über den Tod hinaus weiterverfolgt. Die Stiftung hat einen Vorstand und ein Kuratorium, erklärt Trappe-Butzbach. Das Kuratorium soll die Arbeit des Vorstands kontrollieren.
Weitere Pläne für die internationale Zusammenarbeit sogar über Europa hinaus gibt es bereits. Im März geht es für die Leiterin des Beda-Instituts, die sowohl ausgebildete Flötistin als Germanistin und Historikerin ist, nach China. Wie genau die Zusammenarbeit mit dem fernöstlichen Land aussehen soll, kann Trappe-Butzbach aber jetzt noch nicht sagen.