Kyllburger denken über Erhöhung von Gebühren nach

Stadtentwicklung : Kyllburger denken über Erhöhung von Gebühren nach

Wegen hoher Schulden und Umlagen sieht sich die Stadt dazu gezwungen, Beiträge anzupassen. Entschieden ist aber noch nichts.

14 Cent von jedem eingenommenen Euro bleiben den Kyllburgern im Jahr. Den überwiegenden Teil der  Einnahmen schöpfen der Eifelkreis Bitburg-Prüm und die Verbandsgemeinde Bitburger Land ab. Jährlich bleiben der kleinsten Stadt in Rheinland-Pfalz so rund 121 000 Euro zur Verfügung.

„Ohne neue Kredite können wir gar nichts machen“ , fasst Bürgermeister Wolfgang Krämer (CDU) die Situation in der jüngsten Stadtratssitzung zusammen. Er ist sich sicher: „Von dem Schuldenberg von 5,3 Millionen werden wir niemals runterkommen.“

Diese Situation bringt Krämer im Gremium auch dazu, laut nachzudenken, wie er sagt – etwa über die Fremdenverkehrsbeiträge, die Friedhofsgebühren und die Zweitwohnsitzsteuer. Es könne sein, dass die Stadt die Beiträge erhöhen müsse, sagt der Stadtchef, um ein wenig mehr Spielraum zu bekommen. Von „kommunaler Selbstverwaltung“ könne in Kyllburg ohnehin nicht mehr die Rede sein.

Viele Pflichtaufgaben des Grundzentrums übernähmen längst andere, höhere Instanzen wie der Kreis. Jede Investition müsse mit der Kommunalaufsicht abgeklärt werden.