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Kyllburger Kunststraße lockt mit Möbeldesign, Musik und Theater

Kyllburger Kunststraße lockt mit Möbeldesign, Musik und Theater

In Kyllburg ist am Sonntag viel los. Den ganzen Tag über dreht sich alles um Kunst und Kultur. Auf dem Programm steht die Präsentation moderner Möbel ebenso wie Bluegrass-Musik und Theater.

Kyllburg. Um 10 Uhr geht es am Sonntag los. Auf Einladung der Niederländerin Roos Linders, die seit zwei Jahren in einem Shop-in-Shop-System Nützliches, Farbenfrohes und vor allem Selbstgefertigtes an den Mann oder meistens an die Frau bringt, präsentieren 30 Kunsthandwerker auf der Hochstraße in Kyllburg Gegenstände des täglichen Gebrauchs. In Linders\' Schaufenster spielt eine Band Bluegrass-Musik, amerikanische Musik, die zum breiten Genre der Country-Musik gehört und für gute Laune sorgt.
Um 12 Uhr eröffnet die "Offensive Kyllburg dajee" den zweiten Zyklus der Kunststraße. Der in Zendscheid wohnende Möbeldesigner Erik Westen hat als Kurator junge Möbeldesigner eingeladen, in Schaufenstern der Stadt ihre Objekte zu präsentieren. Unter dem Motto "Erfinderisch" stellen sie moderne Möbel mit technischen Innovationen ihren Vorgängern aus längst vergangenen Tagen gegenüber.
Auch Liebhaber alter Autos kommen in Kyllburg auf ihre Kosten. Am Campingplatz findet am Wochenende zum dritten Mal ein A-Typen-Treffen statt, im Volksmund "Ententreffen" genannt. Die Freunde des 2CV werden dort ab heute ihre Zelte aufschlagen.
Kultureller Höhepunkt des Wochenendes wird am Sonntag um 20 Uhr eine Kabarett-Veranstaltung im Hotel Eifeler Hof sein. Das Chapiteau-Theater aus Burgschwalbach präsentiert das Stück "Helden ... voll durch\'s Feuer". Dabei muss sich der brave Feuerwehrmann Heinz Schmelzenbach (gespielt von Manfred Kessler) nicht nur durch Rauchschwaden kämpfen, sondern auch andere brenzlige Situationen meistern. Kessler schlüpft in dieser Solo-Show in verschiedene Rollen; Theater, Comedy, Filmszenen und Musik verschmelzen zu einer unterhaltsamen Geschichte. Karten zum Preis von 8 Euro gibt es an der Abendkasse oder vorab bei Stadtbürgermeister Wolfgang Krämer. wiw