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Land unterstützt geschädigte Waldbesitzer 

Eifeler müssen Förderanträge bald stellen : Land unterstützt Waldbesitzer 

Die Kosten für Schäden durch die Extremwetter werden zum Teil übernommen.

Das Jahr 2018 war hart für Waldbesitzer im Eifelkreis. Stürme haben Bäume umgerissen. Große Schäden entstanden aber auch durch Borkenkäfer, die sich wegen der Hitze und Trockenheit stark vermehren konnten.

Einen Teil der Kosten will nun das Land Rheinland-Pfalz übernehmen. Für die Folgen von vergangenen Extremwetterlagen stellt Mainz 2019 und 2020 jeweils 3,5 Millionen Euro zur Verfügung. Hinzukommen die bisherigen Fördermittel aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“, kurz GAK, in Höhe von 2,1 Millionen Euro, und gegebenenfalls auch Bundesmittel.

Private Waldbesitzer und Gemeinden, die an den Fördertopf ranwollen, müssen bis 21. Juni einen entsprechenden Antrag beim jeweiligen Forstamt, etwa in Bitburg, Neuerburg oder Prüm, abgeben.

Geld gibt es aber nur für Maßnahmen, die im Zeitraum vom 1. Januar bis zum 30. Juni erfolgt sind. Arbeiten, die nach dem ersten Juli zur Ausführung kommen sollen, werden separat betrachtet.

Weitere Informationen gibt es  auf der Homepage des Forstamtes Bitburg unter www.forstamt.bitburg.de. Antragsvordrucke gibt es ebenfalls beim Forstamt.