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Landesgartenschau in Bitburg: Wir werden gewinnen

Landesgartenschau in Bitburg: Wir werden gewinnen

Eine richtig gute Idee – und wer, wenn nicht wir? Bitburg will die Landesgartenschau, und die Stadtteile ziehen mit. Das sagen die Ortsvorsteher zur Bewerbung und zu Bitburgs Chancen.


Thomas Kröffges, Masholder: "Das Ganze wird auch eine positive Ausstrahlung auf die Stadtteile haben. Es ist zwar eine politische Entscheidung in Mainz, aber ich schätze unsere Chancen sehr gut ein, denn: Wo gibt es in Rheinland-Pfalz noch so ein großes Konversionsprojekt, das sich so optimal nutzen lässt?"

Willi Heyen, Stahl: "Wenn's klappt, wäre das eine vernünftige Konversion für das Gelände. Unterm Strich kann die Stadt dabei nur verdienen. Die Chancen sind, denke ich, ganz gut - vielleicht springen ja die anderen Bewerber auch noch ab. Und wenn ich sehe, was da in Bitburg alles in Bewegung gesetzt wird, das muss die Landesregierung doch überzeugen. Es dauert dann zwar noch etwas bis 2022, aber die Zeit wird man auch brauchen, um die Landesgartenschau vorzubereiten."

Werner Becker, Erdorf: "Ich glaube, dass Bitburg mit seinem Potential und seinem Umland eine sehr gute Chance hat. Und die Idee finde ich ganz klasse. Wir haben uns als Stadtteil schon eingebracht: Der Stadt und dem Planungsbüro liegen Ideen vor, wie Erdorf und das Kylltal etwas beitragen können. Wir sind zum Beispiel der einzige Stadtteil mit Bahnanschluss, und Zugreisende könnten über Rundwege über die Albach nach Bitburg zur LGS gelangen und über die Innenstadt zurück."

Heiko Jakobs, Mötsch: "Das ist ein sehr interessantes Vorhaben. Mötsch liegt mittendrin. Eine Idee ist es, Wandernetze auszubauen. Die LGS würde sich positiv auswirken. Bitburg ist zwar eine sehr kleine Stadt, dennoch kann genau das der Charme sein. Unabhängig ob die LGS kommt oder nicht, kann das der Anstoß sein, ein ganzheitliches Stadtentwicklungskonzept auf die Beine zu stellen und das auch auf andere Bereiche zu übertragen."

Hermann Josef Fuchs, Matzen: "Ich hoffe, dass wir den Zuschlag kriegen. Wir befürworten das. Das ist ein einzigartiges Entwicklungsprogramm, das wir für die Housing auch dringend brauchen. Dass Matzen nicht an vorderster Front steht, weil es auf der anderen Seite liegt, ist klar. Aber wo wir die Stadt unterstützen können, werden wir das tun. Die Ausschreibungsunterlagen des Ministeriums sind geradezu für Bitburg geschrieben. Wir werden gewinnen."

Margret Berger, Irsch: "Das ist der richtige Weg. Die Aufgabe stellt sich so oder so. Und was ich bisher gesehen habe, hat voll und ganz meine Anerkennung."