LANDESGARTENSCHAU

Zum Bericht "Bonner Büro entwickelt Konzept für Gartenschau" (TV vom 24. Oktober) schreibt dieser Leser:

Bitburg bewirbt sich um die Landesgartenschau 2022. Die Rechnung für die Planung könnte bis zu 160 000 Euro hoch werden. Kleingeld, wenn man bedenkt, dass die gesamte Gartenschau am Ende mehrere Millionen Euro kosten kann. Und da Bitburg schon ein leeres Sparschwein hat, käme es auf "das bisschen Geld" auch nicht mehr an - sollte die Stadt das Rennen zur Ausführung der Schau gewinnen. Ich frage mich, was an der Schau so viele Millionen Euro kosten soll. Dabei hoffe ich mal, dass in Bitburg dann mehr geboten wird als in Landau. Diese Gartenschau war meine erste und könnte auch die letzte gewesen sein. Außer der Grabgestaltung und dem Erlebnispfad war der Rest, nun ja, leer und langweilig. Das können die Gärtnereien und Künstler der Region doch wohl besser. Wer etwas verkaufen möchte, sollte eine gute Werbung machen, beispielsweise mit dekorativen und interessanten Ideen auf der Gartenschau. Und was passiert nach der Ausstellung mit dem Gelände? Dazu muss man nur nach Trier schauen. Wie wäre es, wenn man die Fläche in einen Park umgestalten und diesen die nächsten 100 Jahre so lassen und pflegen würde? Was kann Bitburg bisher in diesem Bereich bieten? Den Konrad-Adenauer-Park mit dem von Spendengeld reparierten Brunnen, das Maximiner Wäldchen, das Königswäldchen, den Waisenhauspark mit seinem Schlammloch und den Krähen oder vielleicht den zugepflasterten Spittel mit seinem lichtdurchfluteten Betonbrunnen, den kein Tourist gesehen haben muss? Robert Goergen, Oberweis

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