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Landesprogramm ist ein Rohrkrepierer

Kommentar : Landesprogramm ist ein Rohrkrepierer

Das Förderprogramm des Landes für Modellkommunen hat sich in den vergangenen Wochen als Rohrkrepierer entpuppt. Zunächst war die Idee, ermutigt von den Bildern aus Tübingen, ein zarter Hoffnungsschimmer am Horizont.

Doch dieser Silberstreif verschwand alsbald, als klar wurde, dass praktisch kein Kreis auch nur an der erforderlichen 50er-Inzidenz kratzen konnte.

Inzwischen hat sich das Thema wohl nicht nur für den Eifelkreis erledigt. Womöglich wird die Impfkampagne einen schnelleren Weg aus dem Lockdown aufzeigen können als das langwierige, hürdenreiche Bewerbungsverfahren.

Die Stadt und die Verbandsgemeinden tun recht daran, diesen mühsamen und womöglich am Ende fruchtlosen Pfad nicht weiter zu verfolgen. Die Hoffnung stirbt zwar bekanntlich zuletzt. Wer hofft, muss aber auch fürchten, enttäuscht zu werden. Und noch mehr Enttäuschungen braucht es derzeit wirklich nicht. Zumal echte Lockerungen nun zumindest für Geimpfte in Aussicht stehen.

c.altmayer@volksfreund.de