Leben in der Bude

Kein Zweifel: Mit Blick auf die Veränderungen der Strukturen durch den bereits eingetretenen Bevölkerungsschwund müssen zeitig Pflöcke eingerammt werden. Deshalb ist es nützlich, weitere Workshops anzubieten und die Bürger einzubinden.

Kein Zweifel: Mit Blick auf die Veränderungen der Strukturen durch den bereits eingetretenen Bevölkerungsschwund müssen zeitig Pflöcke eingerammt werden. Deshalb ist es nützlich, weitere Workshops anzubieten und die Bürger einzubinden.Gleichwohl wird sich das Taurus-Institut etwas einfallen lassen müssen. Bisher waren die Daten zwar interessant, aber auch nicht so aufregend, dass man nun das Rad gleich neu erfinden muss. Insofern hat die Opposition Recht, wenn sie das Fehlen konkreter Handlungsansätze anmahnt. Und dass zwei Workshops gleich rund 11 000 Euro kosten müssen, ist in der Tat ebenfalls bedenklich. Um Aufwand und Summe zu rechtfertigen, müssen daher schon im Winter klare Prämissen her. Und an denen werden sich sowohl Taurus als auch Verwaltung und Union dann messen lassen müssen.

Gleichzeitig fällt auf, dass mit der Oppositionsarbeit besonders von Bernd Weinbrenner und Maria Weber sowie einer sich erneuernden FWG endlich Leben in die Bude gekommen ist. Die Zeit der Zögerlichkeiten und des Abnickens scheint zumindest vorerst vorbei zu sein. Nie wirklich in Gang gekommen ist derweil ganz offensichtlich die Zusammenarbeit zwischen CDU und UWG. Während beide zum Erstaunen aller noch vor Jahresfrist ihre Beigeordneten gegenseitig in die Ämter hievten, scheint in Sachfragen kaum Annäherung möglich. Ein Schelm, der vor dem Hintergrund des Beigeordneten-Deals auf Stadtebene Böses dabei denkt.

m.reuter@volksfreund.de