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Leiendecker Bloas in der Kirche in Gransdorf

Benefizkonzert : Leiendecker Bloas spielt in der Kirche in Gransdorf

Die Trierer Band und das Ensemble „Aaajd Koper“ aus Maastricht haben  in Gransdorf ein Benefizkonzert zugunsten des Vereins Auryn gegeben.

Die „Leiendecker Bloas“ in einer Kirche? Selbst Klaus Burbach, Initiator des Benefizkonzerts in Gransdorf, war von seiner eigenen Courage anfangs nicht ganz überzeugt. Und trotzdem schaffte er es, die bekannte Mundart-Band aus Trier nach Gransdorf zu locken.

Zum vierten Mal füllte sich die Kirche in Gransdorf mit vielen interessierten Menschen. Zu Beginn der Veranstaltung spielte das Ensemble „Aaajd Koper“ aus Maastricht auf. Der jüngste Teilnehmer: 63 Jahre. „Trotz des Alters gehören diese Musiker noch lange nicht zum alten Eisen. Nein, es sind alte Meister!“, sagt die Mundartsängerin Sylvia Nels aus der Eifel, die das Konzert moderierte. „Es war ein emotionaler Nachmittag viel Leidenschaft für Musik, Heimat und Sprache!“

„Helm“, Frontmann der Leiendecker Bloas, erklärte dann den Zuhörern auch, was ein „Hauz“ ist: „Ein richtiger Mann.“ Und die „Hauzen“ der Bloas schafften es, mit ihren Mundartsongs alle zu Begeistern.

„In der Kirche in Gransdorf zu spielen und zu singen war ein besonderes Erlebnis und eine besondere Herausforderung für uns als Rockband“, so Helmut Leiendecker. „Das hohe Niveau der Blasmusik mit Schlagzeug der „Aaajd Koper“ aus Maastricht hatte die Messlatte sehr hoch gelegt. Bei uns überwogen die leisen Töne. Das Publikum unterstützte uns von Anfang an mit kräftigem und langanhaltendem Applaus und machte das Konzert für uns zu einem besonderen, ja einmaligen Erlebnis.“

In diesem Jahr gingen die gesammelten Spenden an den Verein Auryn aus Trier und den ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienst. Auryn unterstützt Kinder und Jugendliche von Eltern mit psychischen Erkrankungen.

„Wir möchten den Betroffenen die Gelegenheit geben, ihre Erlebnisse und Gefühle zu verarbeiten,“ so Gabriele Apel, Vereinsvorsitzende von Auryn. Leider seien psychische Erkrankungen immer noch ein Tabu-Thema in der Gesellschaft. Umso wichtiger ist es für Apel auch, aufzuklären und zu informieren.

Die ambulante Hospiz- und Palliativberatung wurde durch Anja Ruff vertreten. Ruff: „Ganz besonders danken möchte ich Herrn Klaus Burbach dafür, dass er auch in diesem Jahr wieder unsere Gruppe mit einer Spende bedacht hat. Hiermit können wir die Fahrtkosten der ehrenamtlichen Helfer erstatten.“