Leitplanken statt Maschendraht

WOLSFELD. Am Pfingstwochenende steigt in Wolsfeld das 42. Bergrennen. Im TV -Interview blickt Christoph Schackmann, Präsident des Veranstalters "Eifel Motor Sport Club", auf die vergangenen Jahre zurück.

Vom ersten bis zum 42. Bergrennen - was hat sich in den vergangenen Jahren verändert? Schackmann: Wir haben damals ganz klein angefangen. Relativ früh wurde das Bergrennen bereits ein Lauf zur Deutschen Meisterschaft, seit ein paar Jahren haben wir auch einen Lauf zur Luxemburger Meisterschaft. In puncto Sicherheit hat sich ebenfalls einiges getan: Wo damals noch Maschendraht gespannt war, stehen heute doppelte Leitplanken. Kam es in den vergangenen Jahren zu schlimmeren Unfälle? Schackmann: Nein, bisher ist alles glimpflich gelaufen. Außer dem ein oder anderen kleineren Ausrutscher ist bei den Rennen nichts Schlimmes passiert. Wie stark ist der organisatorische Aufwand für das Wolsfelder Bergrennen angestiegen? Schackmann: Es kommt eigentlich jedes Jahr irgendetwas Neues hinzu. Die Hauptarbeit ist aber mittlerweile Routine. Nach jedem Bergrennen setzen wir uns zusammen zur Manöverkritik und überlegen, was wir verbessern können. Und das wird im folgenden Jahr dann direkt umgesetzt. Drei Dinge müssen passen: Fahrer, Zuschauer und Veranstalter müssen zufrieden sein. Wie ist die Akzeptanz des Bergrennens in Wolsfeld selbst? Schackmann: Der Ort steht voll dahinter. Wir müssen den Anliegern danken, dass sie trotz der Belastung so gut mitziehen. Immerhin sind sowohl Start- als auch Zielbereich in einem Ortsteil. Würden die Anwohner nicht so gut mitmachen, könnten wir das Rennen nicht in diesem Rahmen organisieren. Wie haben sich die Zuschauerzahlen in den vergangenen Jahren entwickelt? Schackmann: Die sind wetterbedingt und bei Regen geringer. Es gibt immer noch Steigerungsmögichkeiten - trotzdem sind wir mit in der Regel 2500 Zuschauer am Rennwochenende zufrieden. Mit Christoph Schackmann sprach TV-Mitarbeiter David Bittner.