Lernen,Spielen, Basteln

IRREL. (red) Vom "I-Dötzchen" bis zum Berufsabgänger: 180 Ganztags-Schüler besuchen im kommenden Schuljahr die Grund- und Regionale Schule Irrel.

Die Anmeldefrist ist abgelaufen, das Angebot fand einüberwältigendes Echo: In ihrem dritten Jahr als Ganztagsschulewird die Grund- und Regionale Schule Irrel im kommenden Schuljahran vier Nachmittagen 180 Kinder und Jugendliche vom ersten biszum neunten Schuljahr mit vielfältigen Angeboten vor die Qual derWahl stellen. Die Angebotsstruktur hat sich bewährt. Deshalb wird sie im Wesentlichen übernommen: Mittagessen mit Wahl-Menüs im eigenen Speiseraum oder Snacks im neu ausgebauten Schülertreff, Lunchpakete am Projekttag. Die Freizeit-Angebote in der Mittagspause reichen vom Fitnessraum über Sporthalle und PC-Labors bis zur Leseecke. Für die ganz Fleißigen gibt's auch in der Mittagsfreizeit einen Hausaufgaben-Raum, für die Kleinen Ruheräume und Spiel-Ecken.

In der Kernzeit findet zeitlich versetzt Hausaufgabenhilfe statt, außerdem Förderunterricht in Deutsch, Mathematik und Englisch. Die thematischen Angebote reichen von A wie Autogenes Training bis Z wie Zirkus. Dazwischen wenig zusätzliche Lernfächer (wie Französisch), aber auch viel Praktisches wie Basteln, Nähen, jede Menge Sport, Theater, fünf PC-Gruppen, eine Streit-schlichter-AG und ein Berufswelt-Kurs in Zusammenarbeit mit Arbeitsamt und Kammern.

An den Projekttagen besuchen die Schüler die Naturerkundungsstation Teufelsschlucht in Ernzen oder eine Werkstatt für Kunst & Design in Ferschweiler, wo Malerei,Grafik, Bildhauerei und Modedesign auf der Tagesordnung stehen.

Erst schnuppern, dann entscheiden

Und auch Instrumente stehen auf dem Programm: Eine örtliche Musikschule bietet altersabgestufte Instrumentenkurse an und bereitet die Inszenierung eines Musicals vor. Um Eindrücke zu sammeln und sich besser entscheiden zu können, dürfen die Schüler in den ersten beiden Schulwochen überall "schnuppern", erst dann werden feste Gruppen gebildet. Eltern, Lehrer und Kooperationspartner sind gespannt, wie die Entwicklung zum "echten" Dienstleistungsbetrieb gelingen wird.