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Leser diskutieren mit den Zeitungsmachern

Leser diskutieren mit den Zeitungsmachern

Nah dran sein an den Lesern: Dieses Ziel hat die TV-Chefredaktion und lädt deswegen regelmäßig Abonnenten zum Gespräch ein. Am Dienstagabend haben zehn Leser im Simonbräu in Bitburg mit den Machern des Trierischen Volksfreunds diskutiert.

Bitburg. "Der direkte Dialog mit unseren Lesern ist uns wichtig", sagt Peter Reinhart, stellvertretender Chefredakteur des Trierischen Volksfreunds, beim Stammtisch im Simonbräu. Neben ihm stehen Damian Schwickerath (stellvertretender Chefredakteur), Lars Ross (Lokalchef Eifel/Mosel) und Klaas Michel (Organisationsleiter des Medienhauses) den Lesern Rede und Antwort. Es folgt eine gut zweistündige muntere, durchaus auch kritische Diskussion.
"Lasst die Anglizismen", wünscht sich Günter Klassen. Peter Reinhart erklärt, dass in der Redaktion darauf geachtet wird, möglichst keine englischen Begriffe zu verwenden. Aber manchmal, sagt Reinhart, lasse es sich auch nicht vermeiden: "Klapprechner statt Laptop klingt auch nicht glücklich." Viele Leser finden wenig Gefallen an Boulevard-Stoffen wie der Heirat der Wittlicherin Cathy mit Richard Lugner. Damian Schwickerath verspricht: "Das nächste Mal berichten wir erst wieder über die bei Schwangerschaft oder Scheidung." Auch die Bedeutung der pünktlichen Zustellung der Zeitung ist Thema. Eins, um das sich Klaas Michel noch im Nachgang mit einer Leserin kümmert. Lob gibt es für die Jobmessen und auch die Aktualität im Internet, etwa bei schweren Unfällen. Lokal-Chef Lars Ross bittet die Leser: "Wenn Sie ein Thema haben, wenn Ihnen etwas auffällt: Melden Sie sich. Wir freuen uns über Ihre Tipps." scho